<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Ein europäisches 9/11? Deutungskämpfe um den Anschlag auf „Charlie Hebdo“</title>
	<atom:link href="http://blogumschau.de/2015/01/ein-europaeisches-911-deutungskaempfe-um-den-anschlag-auf-charlie-hebdo/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blogumschau.de/2015/01/ein-europaeisches-911-deutungskaempfe-um-den-anschlag-auf-charlie-hebdo/</link>
	<description>Die unabhängige Blogzeitung</description>
	<lastBuildDate>Wed, 16 Sep 2015 18:00:21 +0000</lastBuildDate>
		<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
		<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=3.9.40</generator>
	<item>
		<title>Von: Bernd Bickel</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/01/ein-europaeisches-911-deutungskaempfe-um-den-anschlag-auf-charlie-hebdo/#comment-297</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bernd Bickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2015 19:44:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogumschau.de/?p=708#comment-297</guid>
		<description><![CDATA[!!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>!!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jwalter</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/01/ein-europaeisches-911-deutungskaempfe-um-den-anschlag-auf-charlie-hebdo/#comment-294</link>
		<dc:creator><![CDATA[jwalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2015 14:40:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogumschau.de/?p=708#comment-294</guid>
		<description><![CDATA[Nicht zu vergessen natürlich der Kalte Krieg, der ja nicht ohne Grund als Systemkonfrontation bezeichnet wurde. Aber die Hintergründe waren da freilich andere.

Zu den Vereinnahmungsversuchen von &quot;Charlie Hebdo&quot;: Bernard Holtrop, einer der Zeichner der Zeitung, der zum Tatzeitpunkt nicht in der Redaktion war, sagte ja hierzu - und ich zitiere: „Wir kotzen im Strahl auf all diese Leute, die auf einmal unsere Freunde sein wollen.“ Drastisch - aber es wird wohl deutlich was gemeint ist.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht zu vergessen natürlich der Kalte Krieg, der ja nicht ohne Grund als Systemkonfrontation bezeichnet wurde. Aber die Hintergründe waren da freilich andere.</p>
<p>Zu den Vereinnahmungsversuchen von &#8220;Charlie Hebdo&#8221;: Bernard Holtrop, einer der Zeichner der Zeitung, der zum Tatzeitpunkt nicht in der Redaktion war, sagte ja hierzu &#8211; und ich zitiere: „Wir kotzen im Strahl auf all diese Leute, die auf einmal unsere Freunde sein wollen.“ Drastisch &#8211; aber es wird wohl deutlich was gemeint ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bernd Bickel</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/01/ein-europaeisches-911-deutungskaempfe-um-den-anschlag-auf-charlie-hebdo/#comment-293</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bernd Bickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2015 14:04:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogumschau.de/?p=708#comment-293</guid>
		<description><![CDATA[&quot;Der Westen&quot; und damit bezeichnet sind alle Staaten, die sich einer liberalen Weltordnung verpflichtet sehen, wo Meinungsfreiheit, Toleranz und Demokratie vorherrschen oder zumindest vorherrschen sollten, auch wenn das in manchen Staaten nicht so gelingt, und die eine &quot;Wissenskultur&quot; etabliert haben, die eine individuelle Entfaltung zulässt- diesem Westen wurde in den 1990er Jahren der Krieg erklärt und zwar von all denen, die eben diesen Werten nichts abgewinnen können und eine ganz andere Gesellschaft wollen. Dazu gehören ganz klar Staaten wie Saudi-Arabien oder der Iran.
Nur werden heutzutage Kriege nicht mehr in offener Feldschlacht ausgetragen.....
&quot;Der Westen&quot; hat teilweise noch gar nicht verstanden, dass seinem Gesellschaftsmodell der Kampf angesagt wurde. Man könnte dies für souverän halten, wenn der Westen tatsächlich nicht angreifbar wäre. Ist aber nicht, wie zahlreiche Attentate belegen. Nun liegt es daran dieser Kriegserklärung zu begegnen, was ja durchaus auch halbherzig geschieht. 
Nur was fehlt ist das Verständnis der Politiker in ihren staatnahen Medien dieses -sicherlich sehr unpopuläre Problem- ihren Staatsbürgern näher zu bringen. Das heißt natürlich nicht, dass wir alle mit Gasmaske herumlaufen und Luftschutzübungen abhalten....
Aber eins muss klar sein:
Hier ist Deutschland bzw. Europa mit seinen politischen Werten, deren Erringung einen langen Kampf erforderten. Die Errungenschaften einer freiheitlichen Demokratie sollten auf gar keinen Fall aufgrund einer profusen Terrorangst geopfert werden. Was zählt ist entschlossenes Handeln, um all denjenigen die unsere Zivilisation in Gefahr bringen wollen mit adäquaten Mitteln zu begegnen. Deshalb kann für Gewalttäter oder solchen die zu Gewalt und Rassenhass auffordern in Deutschland kein Platz sein, wohl aber muss es jedem - wirklich jedem- möglich sein, seine Meinung zu äußern und sein Leben frei zu gestalten. 
Dies muss eine Gesellschaft ertragen, auch wenn religiöse oder nationale Gefühle dabei zu Schaden kommen. Ich selbst bin auch kein Freund der Mohammed-Karikaturen gewesen, da sie tatsächlich die religiösen Gefühle moslemischer Menschen in höchsten Maße verletzen. Trotzdem muss in einer freiheitlichen Gesellschaft die Meinungsfreiheit über solchen Befindlichkeiten stehen, wohl aber kann Kritik berechtigt sein und ja auch vorgetragen werden. Dann kann ja jeder für sich entscheiden was er für gut, nicht so gut oder schlecht hält. Man kann jedoch auch nicht immer wieder diese &quot;so was kommt so was&quot; Diskussion aufmachen. Das Eine sind Zeichnungen und das Andere sind gestorbene Menschen. Eine apologetische Beschwichtigung kann, wenn den Freiheitsrechten Vorrang eingeräumt wird nicht in Frage kommen. Das müsste auch den Politkern Europas, wenn sie sich freiheitlichen Bürgerrechten verpflichtet fühlen klar sein.

Ja, je suis Charlie.... wer darf Charlie sein, wer nicht? Jeder vereinnahmt einen Charlie. Ich glaube die Karikaturisten würden sich posthum von den allermeisten, die an vorderster Front stehen mit ihren Betroffenheitsgesten nicht vertreten fühlen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Der Westen&#8221; und damit bezeichnet sind alle Staaten, die sich einer liberalen Weltordnung verpflichtet sehen, wo Meinungsfreiheit, Toleranz und Demokratie vorherrschen oder zumindest vorherrschen sollten, auch wenn das in manchen Staaten nicht so gelingt, und die eine &#8220;Wissenskultur&#8221; etabliert haben, die eine individuelle Entfaltung zulässt- diesem Westen wurde in den 1990er Jahren der Krieg erklärt und zwar von all denen, die eben diesen Werten nichts abgewinnen können und eine ganz andere Gesellschaft wollen. Dazu gehören ganz klar Staaten wie Saudi-Arabien oder der Iran.<br />
Nur werden heutzutage Kriege nicht mehr in offener Feldschlacht ausgetragen&#8230;..<br />
&#8220;Der Westen&#8221; hat teilweise noch gar nicht verstanden, dass seinem Gesellschaftsmodell der Kampf angesagt wurde. Man könnte dies für souverän halten, wenn der Westen tatsächlich nicht angreifbar wäre. Ist aber nicht, wie zahlreiche Attentate belegen. Nun liegt es daran dieser Kriegserklärung zu begegnen, was ja durchaus auch halbherzig geschieht.<br />
Nur was fehlt ist das Verständnis der Politiker in ihren staatnahen Medien dieses -sicherlich sehr unpopuläre Problem- ihren Staatsbürgern näher zu bringen. Das heißt natürlich nicht, dass wir alle mit Gasmaske herumlaufen und Luftschutzübungen abhalten&#8230;.<br />
Aber eins muss klar sein:<br />
Hier ist Deutschland bzw. Europa mit seinen politischen Werten, deren Erringung einen langen Kampf erforderten. Die Errungenschaften einer freiheitlichen Demokratie sollten auf gar keinen Fall aufgrund einer profusen Terrorangst geopfert werden. Was zählt ist entschlossenes Handeln, um all denjenigen die unsere Zivilisation in Gefahr bringen wollen mit adäquaten Mitteln zu begegnen. Deshalb kann für Gewalttäter oder solchen die zu Gewalt und Rassenhass auffordern in Deutschland kein Platz sein, wohl aber muss es jedem &#8211; wirklich jedem- möglich sein, seine Meinung zu äußern und sein Leben frei zu gestalten.<br />
Dies muss eine Gesellschaft ertragen, auch wenn religiöse oder nationale Gefühle dabei zu Schaden kommen. Ich selbst bin auch kein Freund der Mohammed-Karikaturen gewesen, da sie tatsächlich die religiösen Gefühle moslemischer Menschen in höchsten Maße verletzen. Trotzdem muss in einer freiheitlichen Gesellschaft die Meinungsfreiheit über solchen Befindlichkeiten stehen, wohl aber kann Kritik berechtigt sein und ja auch vorgetragen werden. Dann kann ja jeder für sich entscheiden was er für gut, nicht so gut oder schlecht hält. Man kann jedoch auch nicht immer wieder diese &#8220;so was kommt so was&#8221; Diskussion aufmachen. Das Eine sind Zeichnungen und das Andere sind gestorbene Menschen. Eine apologetische Beschwichtigung kann, wenn den Freiheitsrechten Vorrang eingeräumt wird nicht in Frage kommen. Das müsste auch den Politkern Europas, wenn sie sich freiheitlichen Bürgerrechten verpflichtet fühlen klar sein.</p>
<p>Ja, je suis Charlie&#8230;. wer darf Charlie sein, wer nicht? Jeder vereinnahmt einen Charlie. Ich glaube die Karikaturisten würden sich posthum von den allermeisten, die an vorderster Front stehen mit ihren Betroffenheitsgesten nicht vertreten fühlen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
