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	<title>Kommentare zu: Hat das was mit dem Islam zu tun? Der Anschlag auf „Charlie Hebdo“</title>
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	<description>Die unabhängige Blogzeitung</description>
	<lastBuildDate>Wed, 16 Sep 2015 18:00:21 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: cwiebe</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/01/hat-das-was-mit-dem-islam-zu-tun-der-anschlag-auf-charlie-hebdo/#comment-291</link>
		<dc:creator><![CDATA[cwiebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2015 08:53:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogumschau.de/?p=703#comment-291</guid>
		<description><![CDATA[Die Worte des norwegischen Ministerpräsidenten haben mich damals auch beeindruckt. Es ist ja nach solch einem Anschlag fast unmöglich, die &quot;richtigen&quot; Worte zu finden.

Ich teile Ihren Pessimismus aber nur bedingt: Das allgemeine Zerren, wie denn nun der Anschlag auf &quot;Charlie Hebdo&quot; zu deuten sei, ist groß. Ob sich daraus in Deutschland in absehbarer Zeit politische Konsequenzen ergeben - und welche? -, dazu würde ich momentan kein Prognose abgeben. Die Stimmen sind ja durchaus vielfältig.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Worte des norwegischen Ministerpräsidenten haben mich damals auch beeindruckt. Es ist ja nach solch einem Anschlag fast unmöglich, die &#8220;richtigen&#8221; Worte zu finden.</p>
<p>Ich teile Ihren Pessimismus aber nur bedingt: Das allgemeine Zerren, wie denn nun der Anschlag auf &#8220;Charlie Hebdo&#8221; zu deuten sei, ist groß. Ob sich daraus in Deutschland in absehbarer Zeit politische Konsequenzen ergeben &#8211; und welche? -, dazu würde ich momentan kein Prognose abgeben. Die Stimmen sind ja durchaus vielfältig.</p>
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	<item>
		<title>Von: Bernd Bickel</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/01/hat-das-was-mit-dem-islam-zu-tun-der-anschlag-auf-charlie-hebdo/#comment-289</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bernd Bickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jan 2015 13:18:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogumschau.de/?p=703#comment-289</guid>
		<description><![CDATA[Ja, da geht es ganz durcheinander. Das amerikanische Imperium....
Nun ist ja Deutschland und schon gar nicht Frankreich Amerika. Selbstverständlich muss der Neoimperialismus und die geostrategische Politik Amerikas sehr kritisch betrachtet werden und da kann der Angriff auf Afghanistan und auf den Irak auch als völkerrechtswidrig angesehen werden. Aber wer urteilt darüber ? Welches Recht wird angewendet ? War ggf. Amerika irgendwie doch zumindest moralisch (immerhin hatte sich Osama bin Laden lange in Afghanistan aufgehalten- mit Billigung der dortigen Machthaber und zweifelsohne war Saddam Hussein ein übler Menschenrechtsverletzer) im Recht? Wer bejubelte denn den Sturz despotischer Machthaber in Nordafrika und bezeichnet das dann irrtümlich als Arabischen Frühling, weil man sich vorschnell demokratische Strukturen erhofft hatte (vielleicht musst Gaddhafi nur sterben, weil eine französische Kommunalwahl verloren gegangen war)?
Ja natürlich kommt so was von so was. Aber man kann die Zeit nicht zurückdrehen und vorbilblische Grenzziehungen so wie sie Israel gerne hätte, rekonstituieren oder Reiche wiederaufstehen lassen, von denen einige Araber träumen Die Realität sieht ganz anders aus und man muss mit ihr zurecht kommen. Zumindest in Europa hat man das inzwischen begriffen.
Jetzt kann man auch Amerika nicht für alles verantwortlich machen, was in den letzten Jahrzehnten schief gelaufen ist und gleichzeitig wenn wieder ein Bösewicht auftaucht wie der der syrische Augenarzt Assad oder die Kopfabschneider und ex-Rapper von IS, Amerika zu Hilfe rufen. Wie passt das zusammen ? Selbst Barack Obama musste in einer Pressekonferenz eingestehen, dass er befragt zur Entstehung von ISIS, keine passenden Antworten parat hatte.
Vielleicht gibt uns ja Frau von der Leyen Antworten, wenn sie kurdische Kämpfer ausbilden lässt. Naja wenigstens wird Deutschland nicht mehr am Hindukusch, sondern einige tausend Kilometer westlich davon verteidigt. Man lernt halt im Westen nichts dazu und mischt sich immer wieder in lokale Konflikte, quasi neokolonialistisch ein, und wundert sich wenn es schief geht (War nicht Osama bin Laden ehemals ein Verbündeter der CIA, als gegen die Russen gekämpft wurde?)

So jetzt zur Freiheit.....
Die geht immer mehr verloren. Schon werden wieder Stimmen laut, Sicherheitsgesetze zu verschärfen. Dann lebt man irgendwann in einem quasi faschistischen, pseudodermokratischen Staat, der eher Russland oder China nahekommt. Irgendwie ist die Entwicklung der Gesellschaft &quot;im Westen&quot; aus der Spur geraten. In Reaktion auf die Anschläge des Anders Breivik in Norwegen hatte der norwegische Ministerpräsident Stoltenberg in einer Ansprache aufgerufen, eben nicht durch solche Anschläge die Freiheit zu opfern. Dieser Mut fehlt den politischen Protagonisten derzeit. Stattdessen ergehen sie sich populistischen Gesten.  Chance vertan!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, da geht es ganz durcheinander. Das amerikanische Imperium&#8230;.<br />
Nun ist ja Deutschland und schon gar nicht Frankreich Amerika. Selbstverständlich muss der Neoimperialismus und die geostrategische Politik Amerikas sehr kritisch betrachtet werden und da kann der Angriff auf Afghanistan und auf den Irak auch als völkerrechtswidrig angesehen werden. Aber wer urteilt darüber ? Welches Recht wird angewendet ? War ggf. Amerika irgendwie doch zumindest moralisch (immerhin hatte sich Osama bin Laden lange in Afghanistan aufgehalten- mit Billigung der dortigen Machthaber und zweifelsohne war Saddam Hussein ein übler Menschenrechtsverletzer) im Recht? Wer bejubelte denn den Sturz despotischer Machthaber in Nordafrika und bezeichnet das dann irrtümlich als Arabischen Frühling, weil man sich vorschnell demokratische Strukturen erhofft hatte (vielleicht musst Gaddhafi nur sterben, weil eine französische Kommunalwahl verloren gegangen war)?<br />
Ja natürlich kommt so was von so was. Aber man kann die Zeit nicht zurückdrehen und vorbilblische Grenzziehungen so wie sie Israel gerne hätte, rekonstituieren oder Reiche wiederaufstehen lassen, von denen einige Araber träumen Die Realität sieht ganz anders aus und man muss mit ihr zurecht kommen. Zumindest in Europa hat man das inzwischen begriffen.<br />
Jetzt kann man auch Amerika nicht für alles verantwortlich machen, was in den letzten Jahrzehnten schief gelaufen ist und gleichzeitig wenn wieder ein Bösewicht auftaucht wie der der syrische Augenarzt Assad oder die Kopfabschneider und ex-Rapper von IS, Amerika zu Hilfe rufen. Wie passt das zusammen ? Selbst Barack Obama musste in einer Pressekonferenz eingestehen, dass er befragt zur Entstehung von ISIS, keine passenden Antworten parat hatte.<br />
Vielleicht gibt uns ja Frau von der Leyen Antworten, wenn sie kurdische Kämpfer ausbilden lässt. Naja wenigstens wird Deutschland nicht mehr am Hindukusch, sondern einige tausend Kilometer westlich davon verteidigt. Man lernt halt im Westen nichts dazu und mischt sich immer wieder in lokale Konflikte, quasi neokolonialistisch ein, und wundert sich wenn es schief geht (War nicht Osama bin Laden ehemals ein Verbündeter der CIA, als gegen die Russen gekämpft wurde?)</p>
<p>So jetzt zur Freiheit&#8230;..<br />
Die geht immer mehr verloren. Schon werden wieder Stimmen laut, Sicherheitsgesetze zu verschärfen. Dann lebt man irgendwann in einem quasi faschistischen, pseudodermokratischen Staat, der eher Russland oder China nahekommt. Irgendwie ist die Entwicklung der Gesellschaft &#8220;im Westen&#8221; aus der Spur geraten. In Reaktion auf die Anschläge des Anders Breivik in Norwegen hatte der norwegische Ministerpräsident Stoltenberg in einer Ansprache aufgerufen, eben nicht durch solche Anschläge die Freiheit zu opfern. Dieser Mut fehlt den politischen Protagonisten derzeit. Stattdessen ergehen sie sich populistischen Gesten.  Chance vertan!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: cwiebe</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/01/hat-das-was-mit-dem-islam-zu-tun-der-anschlag-auf-charlie-hebdo/#comment-288</link>
		<dc:creator><![CDATA[cwiebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jan 2015 08:24:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogumschau.de/?p=703#comment-288</guid>
		<description><![CDATA[Und bei den Zwischentönen beginnen dann m.E. die Probleme bzw. der Erklärungsbedarf. Am Beispiel des Patriotismus: Dieser Begriff ist (in Deutschland) problematisch, weil er, wie Sie sagen, pervertiert wurde. Wer heute davon spricht, patriotisch zu sein, wird das in der Regel erklären dürfen. Was meinst Du mit Patriotismus? Führt das nicht in den Rassismus? Knüpft man da nicht an ein verseuchtes Erbe an? Etc.

Ich möchte das in dieser Schärfe überhaupt nicht auf dem Islam übertragen! Ich habe nur Ihr Beispiel aufgefriffen, um das Problem zu verdeutlichen, das nun geäußert wird. Das Problem, das oben Thomas M. Eppinger auf die Deutungshoheit bezieht. Wer sagt denn, was &quot;der&quot; Islam sei? 

Und ich würde Sie gewissermaßen in dem ersten Absatz unterstützen: Wenn im Namen der Freiheit ein Land angegriffen wird, dann ist der Begriff der Freiheit problematisch - oder verlogen. Aber genau das wäre dann zu klären: Welche Freiheit ist denn eigentlich gemeint? Was bleibt denn von der Freiheit übrig, wenn in ihrem Namen gekämpft wird? Etc.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und bei den Zwischentönen beginnen dann m.E. die Probleme bzw. der Erklärungsbedarf. Am Beispiel des Patriotismus: Dieser Begriff ist (in Deutschland) problematisch, weil er, wie Sie sagen, pervertiert wurde. Wer heute davon spricht, patriotisch zu sein, wird das in der Regel erklären dürfen. Was meinst Du mit Patriotismus? Führt das nicht in den Rassismus? Knüpft man da nicht an ein verseuchtes Erbe an? Etc.</p>
<p>Ich möchte das in dieser Schärfe überhaupt nicht auf dem Islam übertragen! Ich habe nur Ihr Beispiel aufgefriffen, um das Problem zu verdeutlichen, das nun geäußert wird. Das Problem, das oben Thomas M. Eppinger auf die Deutungshoheit bezieht. Wer sagt denn, was &#8220;der&#8221; Islam sei? </p>
<p>Und ich würde Sie gewissermaßen in dem ersten Absatz unterstützen: Wenn im Namen der Freiheit ein Land angegriffen wird, dann ist der Begriff der Freiheit problematisch &#8211; oder verlogen. Aber genau das wäre dann zu klären: Welche Freiheit ist denn eigentlich gemeint? Was bleibt denn von der Freiheit übrig, wenn in ihrem Namen gekämpft wird? Etc.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: aloo masala</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/01/hat-das-was-mit-dem-islam-zu-tun-der-anschlag-auf-charlie-hebdo/#comment-287</link>
		<dc:creator><![CDATA[aloo masala]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2015 23:33:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogumschau.de/?p=703#comment-287</guid>
		<description><![CDATA[Die USA mitsamt ihren Gehilfen bombardieren ein islamisches Land nach dem anderen und hinterlassen im Namen der Demokratie, Freiheit und Menschenrechte verbrannte Erde und Chaos.

Kein Mensch im Westen kommt deswegen auf die verrückte Idee Demokratie, Freiheit und Menschenrechte in Frage zu stellen. Kein Mensch im Westen stellt die idiotische These auf, dass die brutale Gewalt des Westens wohl irgendwie mit Menschenrechten zusammenhängen könnte. Kein Mensch fragt sich, ob es sinnvoll ist zwischen Demokratie und den durch die Demokratie legitimierten Terror zu unterscheiden.

Islam ist wahrhaft Friede und wird pervertiert von muslimischen Fanatikern, so wie Patriotismus wahrhaft Liebe  zum Vaterland ist, der von den Nazis pervertiert wurde.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die USA mitsamt ihren Gehilfen bombardieren ein islamisches Land nach dem anderen und hinterlassen im Namen der Demokratie, Freiheit und Menschenrechte verbrannte Erde und Chaos.</p>
<p>Kein Mensch im Westen kommt deswegen auf die verrückte Idee Demokratie, Freiheit und Menschenrechte in Frage zu stellen. Kein Mensch im Westen stellt die idiotische These auf, dass die brutale Gewalt des Westens wohl irgendwie mit Menschenrechten zusammenhängen könnte. Kein Mensch fragt sich, ob es sinnvoll ist zwischen Demokratie und den durch die Demokratie legitimierten Terror zu unterscheiden.</p>
<p>Islam ist wahrhaft Friede und wird pervertiert von muslimischen Fanatikern, so wie Patriotismus wahrhaft Liebe  zum Vaterland ist, der von den Nazis pervertiert wurde.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: cwiebe</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/01/hat-das-was-mit-dem-islam-zu-tun-der-anschlag-auf-charlie-hebdo/#comment-286</link>
		<dc:creator><![CDATA[cwiebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2015 11:36:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogumschau.de/?p=703#comment-286</guid>
		<description><![CDATA[So wird ja mittlerweile auch auf einigen (der angeführten) Blogs argumentiert. Der Reflex - &quot;das hat nichts mit dem Islam zu tun&quot; - hat Viele, vorsichtig ausgedrückt, irritiert.

Was Sie unten anführen, macht mich ebenfalls nachdenklich: Es gibt offenbar einen großen Drang, dieses Attentat irgendwie zu vereinnahmen. Die vielen Stellungnahmen zu &quot;Charlie Hebdo&quot; verfolgen in der Regel ein klar auszumachendes Ziel. Oder besser gesagt, ganz unterschiedliche Ziele, die alle irgendwie durch das Attentat befördert werden sollen. Von &quot;Fassungslosigkeit&quot;, wie man sie vielleicht nach dem 11. September wahrnahm, konnte jedenfalls gar nicht die Rede sein. Überall begannen - sofort - die verschiedensten Akteure mit ihren zielgerichteten Deutungen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So wird ja mittlerweile auch auf einigen (der angeführten) Blogs argumentiert. Der Reflex &#8211; &#8220;das hat nichts mit dem Islam zu tun&#8221; &#8211; hat Viele, vorsichtig ausgedrückt, irritiert.</p>
<p>Was Sie unten anführen, macht mich ebenfalls nachdenklich: Es gibt offenbar einen großen Drang, dieses Attentat irgendwie zu vereinnahmen. Die vielen Stellungnahmen zu &#8220;Charlie Hebdo&#8221; verfolgen in der Regel ein klar auszumachendes Ziel. Oder besser gesagt, ganz unterschiedliche Ziele, die alle irgendwie durch das Attentat befördert werden sollen. Von &#8220;Fassungslosigkeit&#8221;, wie man sie vielleicht nach dem 11. September wahrnahm, konnte jedenfalls gar nicht die Rede sein. Überall begannen &#8211; sofort &#8211; die verschiedensten Akteure mit ihren zielgerichteten Deutungen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Bernd Bickel</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/01/hat-das-was-mit-dem-islam-zu-tun-der-anschlag-auf-charlie-hebdo/#comment-285</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bernd Bickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2015 11:00:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogumschau.de/?p=703#comment-285</guid>
		<description><![CDATA[Ob es sinnvoll einen Unterschied zwischen &quot;dem Islam&quot; und einer v.a. von deutschen Politkern immer wieder so betonten Strömung &quot;dem Islamismus&quot; zu machen, kann derzeit nicht beantwortet werden, weil beide Begriffe nicht definiert sind und auch gar nicht so ohne Weiteres getrennt werden können. Es ist jedoch völlig falsch zu behaupten, wenn mehrere Anschläge im Namen des Islam begangen werden, dann hätte der Islam damit gar nichts tun. Denn es sind ja nicht nur in Frankreich 17 Opfer zu beklagen, sondern es kamen in den letzten Monaten weltweit mehrere tausend Menschen durch Gewalttaten ums Leben, die im Namen dieser Religion begangen wurden. 
Dies nicht zu Kenntnis nehmen zu wollen zeugt entweder von totaler Ignoranz oder ist Ausdruck eines psychopathologischen Phänomens - der Angst vor der Angst- im konkreten Fall der Angst vor &quot;dem Islam&quot; und seiner radikalen Ausprägungsformen. 
Nun muss man aber in Deutschland differenzieren, welche Gruppen sich klar und auch Taten von solchen radikalen Strömungen abgrenzen und welche nicht. Dabei müsste schon ein Augenmerk darauf geworfen werden, wer Gewalttaten billigt, befürwortet oder gar dazu aufruft sowie wer sich klar zu den demokratischen Werten unseres Staates bekennt und diese Werte über den religiösen Werten auch zu Geltung kommen lässt oder dies eben bleiben lässt.
Dabei helfen Mahnwachen oder andere ritualisierte Lippenbekenntnisse recht wenig. Was zu fordern bleibt, ist dass sich Menschen islamischen Glauben -ohne diesen zu verleugnen oder verleugnen zu müssen- in die Gesellschaft integrieren und sich auch integrieren lassen - mit allem was dazugehört. Wenn dies gelingt, wird sich die Spaltung zwischen Moslems und derzeitiger Mehrheitsgesellschaft weiter verfestigen. 
Wäre schade, wenn´s kommt.
p.s. so Mahnwachen á la Gauck instrumentalisieren die schrecklichen Morde in Frankreich aber auch ganz schön. Wer also im Glashaus sitzt.....]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ob es sinnvoll einen Unterschied zwischen &#8220;dem Islam&#8221; und einer v.a. von deutschen Politkern immer wieder so betonten Strömung &#8220;dem Islamismus&#8221; zu machen, kann derzeit nicht beantwortet werden, weil beide Begriffe nicht definiert sind und auch gar nicht so ohne Weiteres getrennt werden können. Es ist jedoch völlig falsch zu behaupten, wenn mehrere Anschläge im Namen des Islam begangen werden, dann hätte der Islam damit gar nichts tun. Denn es sind ja nicht nur in Frankreich 17 Opfer zu beklagen, sondern es kamen in den letzten Monaten weltweit mehrere tausend Menschen durch Gewalttaten ums Leben, die im Namen dieser Religion begangen wurden.<br />
Dies nicht zu Kenntnis nehmen zu wollen zeugt entweder von totaler Ignoranz oder ist Ausdruck eines psychopathologischen Phänomens &#8211; der Angst vor der Angst- im konkreten Fall der Angst vor &#8220;dem Islam&#8221; und seiner radikalen Ausprägungsformen.<br />
Nun muss man aber in Deutschland differenzieren, welche Gruppen sich klar und auch Taten von solchen radikalen Strömungen abgrenzen und welche nicht. Dabei müsste schon ein Augenmerk darauf geworfen werden, wer Gewalttaten billigt, befürwortet oder gar dazu aufruft sowie wer sich klar zu den demokratischen Werten unseres Staates bekennt und diese Werte über den religiösen Werten auch zu Geltung kommen lässt oder dies eben bleiben lässt.<br />
Dabei helfen Mahnwachen oder andere ritualisierte Lippenbekenntnisse recht wenig. Was zu fordern bleibt, ist dass sich Menschen islamischen Glauben -ohne diesen zu verleugnen oder verleugnen zu müssen- in die Gesellschaft integrieren und sich auch integrieren lassen &#8211; mit allem was dazugehört. Wenn dies gelingt, wird sich die Spaltung zwischen Moslems und derzeitiger Mehrheitsgesellschaft weiter verfestigen.<br />
Wäre schade, wenn´s kommt.<br />
p.s. so Mahnwachen á la Gauck instrumentalisieren die schrecklichen Morde in Frankreich aber auch ganz schön. Wer also im Glashaus sitzt&#8230;..</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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