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	<title>Kommentare zu: Der Karneval und die Politik: Braunschweig ohne Karnevalsumzug</title>
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	<description>Die unabhängige Blogzeitung</description>
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		<title>Von: Bernd Bickel</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/02/der-karneval-und-die-politik-braunschweig-ohne-karnevalsumzug/#comment-335</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bernd Bickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2015 10:07:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich sehe die Intransparenz des Systems, wo der Einzelne gar nicht nachvollziehen kann, wie die Entscheidungsfindung zu kommt, derzeit als gesellschaftliches Hauptproblem. 
Natürlich ist das &quot;Hinterher ist man schlauer&quot; für jemanden, der Entscheidungen zu treffen hat, ein großes Problem und in der heutigen Empörungsgesellschaft sind dann auch Schlagzeilen, wenn etwas passiert und man hat nicht darauf hingewiesen, wenn nichts passiert, aber eine konkrete Datenlage eigentliches Handeln erfordert hätte oder etwas passiert und man nicht gehandelt.
Aber....
Dafür sind &quot;die Verantwortlichen&quot; auch verantwortlich und auch zur Verantwortung zu ziehen. Es ist niemand gezwungen in die Politik zu gehen und dort nicht unerhebliche Privelegien zu genießen. Nun so schlimm ist nun auch wieder nicht einen Karnevalsumzug ausfallen zu lassen. Aber so ein Handeln kann nicht als Beispiel für zukünfitiges Handeln dienen.

Die Gefahr von Anschlägen terroristischer Art, abgesehen von denen durch Irre (oder politisch korrekter psychisch Kranke), sind in heutigen Zeit der aktuellen Weltlage geschuldet. Es muss auch von Seiten der Berichterstattung darauf geachtet werden, dass man nicht aufgewiegelt wird, sondern tatsächlich ganz konkret und nüchtern darüber informiert wird, was in Deutschland und ggf. in Europa vor sich geht. Da nützen auch so launige Talkshows und Auftritte selbst ernannter Experten meist überhaupt nichts. Schade eigentlich, dass &quot;der Journalismus&quot; nicht mehr so ist, wie er früher einmal war, als noch recht sachlich berichtet wurde. 
Wer irgendwelche Skandalgeschichten lesen will, kann ja die Bild-Zeitung kaufen und Super-RTL schauen.....]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe die Intransparenz des Systems, wo der Einzelne gar nicht nachvollziehen kann, wie die Entscheidungsfindung zu kommt, derzeit als gesellschaftliches Hauptproblem.<br />
Natürlich ist das &#8220;Hinterher ist man schlauer&#8221; für jemanden, der Entscheidungen zu treffen hat, ein großes Problem und in der heutigen Empörungsgesellschaft sind dann auch Schlagzeilen, wenn etwas passiert und man hat nicht darauf hingewiesen, wenn nichts passiert, aber eine konkrete Datenlage eigentliches Handeln erfordert hätte oder etwas passiert und man nicht gehandelt.<br />
Aber&#8230;.<br />
Dafür sind &#8220;die Verantwortlichen&#8221; auch verantwortlich und auch zur Verantwortung zu ziehen. Es ist niemand gezwungen in die Politik zu gehen und dort nicht unerhebliche Privelegien zu genießen. Nun so schlimm ist nun auch wieder nicht einen Karnevalsumzug ausfallen zu lassen. Aber so ein Handeln kann nicht als Beispiel für zukünfitiges Handeln dienen.</p>
<p>Die Gefahr von Anschlägen terroristischer Art, abgesehen von denen durch Irre (oder politisch korrekter psychisch Kranke), sind in heutigen Zeit der aktuellen Weltlage geschuldet. Es muss auch von Seiten der Berichterstattung darauf geachtet werden, dass man nicht aufgewiegelt wird, sondern tatsächlich ganz konkret und nüchtern darüber informiert wird, was in Deutschland und ggf. in Europa vor sich geht. Da nützen auch so launige Talkshows und Auftritte selbst ernannter Experten meist überhaupt nichts. Schade eigentlich, dass &#8220;der Journalismus&#8221; nicht mehr so ist, wie er früher einmal war, als noch recht sachlich berichtet wurde.<br />
Wer irgendwelche Skandalgeschichten lesen will, kann ja die Bild-Zeitung kaufen und Super-RTL schauen&#8230;..</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: cwiebe</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/02/der-karneval-und-die-politik-braunschweig-ohne-karnevalsumzug/#comment-334</link>
		<dc:creator><![CDATA[cwiebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2015 08:22:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogumschau.de/?p=758#comment-334</guid>
		<description><![CDATA[Ja, das ist ein zentrales Problem: Wie kann man sich denn ein Bild von der Lage machen? Genau wie auch Jochen Walter schreibt: Wie soll da der &quot;gesunde Menschenverstand&quot; überhaupt ins Spiel kommen? Nur sehr wenige Personen, so mein Eindruck bisher, kannten die Gründe, die dann zur Absage der Veranstaltung führten. Diese Entscheidungen werden in Hinterzimmern getroffen. Vielleicht geht das nicht anders, denn die Zeit reicht gar nicht aus, um das von irgendwem diskutieren zu lassen. Hilfreich wäre es sicherlich, wenn nun im Nachhinein mal auf den Tisch käme, wie es so zu einer (drastischen) Entscheidung kommt. Dann ließe sich vielleicht etwas daraus für die Zukunft ableiten, so aber bleibt bei manchen Beobachtern ein Unbehagen, wie oben auch angedeutet: Die Terroristen gewinnen, wenn wir sofort die Großveranstaltungen absagen, weil eine - möglicherweise diffuse - Bedrohung vorliegt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das ist ein zentrales Problem: Wie kann man sich denn ein Bild von der Lage machen? Genau wie auch Jochen Walter schreibt: Wie soll da der &#8220;gesunde Menschenverstand&#8221; überhaupt ins Spiel kommen? Nur sehr wenige Personen, so mein Eindruck bisher, kannten die Gründe, die dann zur Absage der Veranstaltung führten. Diese Entscheidungen werden in Hinterzimmern getroffen. Vielleicht geht das nicht anders, denn die Zeit reicht gar nicht aus, um das von irgendwem diskutieren zu lassen. Hilfreich wäre es sicherlich, wenn nun im Nachhinein mal auf den Tisch käme, wie es so zu einer (drastischen) Entscheidung kommt. Dann ließe sich vielleicht etwas daraus für die Zukunft ableiten, so aber bleibt bei manchen Beobachtern ein Unbehagen, wie oben auch angedeutet: Die Terroristen gewinnen, wenn wir sofort die Großveranstaltungen absagen, weil eine &#8211; möglicherweise diffuse &#8211; Bedrohung vorliegt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bernd Bickel</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/02/der-karneval-und-die-politik-braunschweig-ohne-karnevalsumzug/#comment-333</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bernd Bickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2015 06:19:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogumschau.de/?p=758#comment-333</guid>
		<description><![CDATA[Zur Klarstellung meinte ich den gesunden Menschenverstand bei Teilnehmern und Polizei.
Meines Erachtens wird nun auch überreagiert und es fehlt der Mut zu Entscheidungen, die selbstverständlich fatale Folgen hätten haben können.
Es ist aber auch so, dass &quot;der Normalbürger&quot; sich kein Bild mehr über das Geschehen machen kann und so natürlich der gesunde Menschenverstand - der Instinkt eben- auch von den Medien sowohl bei den Entscheidungsträgern als auch bei den Teilnehmern manipuliert wird.
Auch eine Entwicklung, der ich zunehmend mit Sorge begegne....]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Klarstellung meinte ich den gesunden Menschenverstand bei Teilnehmern und Polizei.<br />
Meines Erachtens wird nun auch überreagiert und es fehlt der Mut zu Entscheidungen, die selbstverständlich fatale Folgen hätten haben können.<br />
Es ist aber auch so, dass &#8220;der Normalbürger&#8221; sich kein Bild mehr über das Geschehen machen kann und so natürlich der gesunde Menschenverstand &#8211; der Instinkt eben- auch von den Medien sowohl bei den Entscheidungsträgern als auch bei den Teilnehmern manipuliert wird.<br />
Auch eine Entwicklung, der ich zunehmend mit Sorge begegne&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jwalter</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/02/der-karneval-und-die-politik-braunschweig-ohne-karnevalsumzug/#comment-332</link>
		<dc:creator><![CDATA[jwalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2015 19:17:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogumschau.de/?p=758#comment-332</guid>
		<description><![CDATA[Das Bedrohungsszenario wurde ja erst durch die Polizei publik gemacht, nachdem die Absage erfolgt war und begründet werden musste. Vorher war das den Menschen nicht bekannt, so dass der &quot;gesunde Menschenverstand&quot; gar nicht ins Spiel kommen konnte. Insofern ist es doch ein wenig komplizierter. 

Wie auch immer, es ist ja eben eine sehr virtuelle Diskussion, da wir bisher nur wenig über die Hintergründe wissen und vielleicht ist es ja gerade das, was man kritisieren sollte.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bedrohungsszenario wurde ja erst durch die Polizei publik gemacht, nachdem die Absage erfolgt war und begründet werden musste. Vorher war das den Menschen nicht bekannt, so dass der &#8220;gesunde Menschenverstand&#8221; gar nicht ins Spiel kommen konnte. Insofern ist es doch ein wenig komplizierter. </p>
<p>Wie auch immer, es ist ja eben eine sehr virtuelle Diskussion, da wir bisher nur wenig über die Hintergründe wissen und vielleicht ist es ja gerade das, was man kritisieren sollte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bernd Bickel</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/02/der-karneval-und-die-politik-braunschweig-ohne-karnevalsumzug/#comment-331</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bernd Bickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2015 18:30:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogumschau.de/?p=758#comment-331</guid>
		<description><![CDATA[Wenn tatsächlich sehr konkrete Bedrohungen ausgesprochen werden, muss man ja schon vom Menschenverstand her, eine Veranstaltung meiden, will man nicht &quot;heroisch untergehen&quot;. Das wollen die allermeisten Menschen nicht. Ansonsten hat die Polizei die Aufgabe die Menschen zu schützen. Ich denke, dass das in Deutschland derzeit ohne Probleme geht. Wer in Berlin den Aufwand gesehen hat - mit Polizeitauchern- die Beisetzung des von mir ganz und gar nicht geschätzten Altbundespräsidenten abzusichern, der kann bei einem Karnelvalsumzug oder einer Demonstration nicht sagen &quot;Ja das können wir aber nicht mehr leisten.&quot;
Gewiss sind Polizisten durch Schichtdient und andere Unwägbarkeiten ihres Berufes belastet, aber sie genießen auch einen Beamtenstatus mit den damit verbundenen Privilegien. Und wer schon einmal die Autobahnen in Brandenburg benutzt hat, weiß dass es ganz viele Polizisten gibt, die nichts anderes zu tun haben, als Radargeräte zu bedienen. Dazu kommt das Absichern von privat organisierten Fußballspielen auf Kosten der Steuerzahler und unter Schonung hoch bezahlter Fußballmillionäre, die ihren Wohnsitz oft in Belgien haben....
Nein. Es muss in Deutschland möglich sein, Veranstaltungen, die dem normalen Bürger dienen und von ihm veranstaltet werden, durchzuführen. Zweitklassige Politiker, wie der durchaus nicht souveräne niedersächsische Innenminister, dessen Namen mir schon wieder entfallen ist, geben hier -wie auch viele andere seiner Berufskollegen- ein sehr schwaches Bild ab. Sie tun einfach nicht das wofür sie in zunehmendem Maße von immer weniger Menschen gewählt sind: Regieren. Sie verwalten lieber, ist auch einfacher....
Ein weiteres Beispiel hierfür ist der &quot;strahlende Wahlgewinner&quot; Olaf Scholz der gerade einmal von 25% der Bürger seiner Stadt gewählt wurde. So kommt Eins zum Andern....]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn tatsächlich sehr konkrete Bedrohungen ausgesprochen werden, muss man ja schon vom Menschenverstand her, eine Veranstaltung meiden, will man nicht &#8220;heroisch untergehen&#8221;. Das wollen die allermeisten Menschen nicht. Ansonsten hat die Polizei die Aufgabe die Menschen zu schützen. Ich denke, dass das in Deutschland derzeit ohne Probleme geht. Wer in Berlin den Aufwand gesehen hat &#8211; mit Polizeitauchern- die Beisetzung des von mir ganz und gar nicht geschätzten Altbundespräsidenten abzusichern, der kann bei einem Karnelvalsumzug oder einer Demonstration nicht sagen &#8220;Ja das können wir aber nicht mehr leisten.&#8221;<br />
Gewiss sind Polizisten durch Schichtdient und andere Unwägbarkeiten ihres Berufes belastet, aber sie genießen auch einen Beamtenstatus mit den damit verbundenen Privilegien. Und wer schon einmal die Autobahnen in Brandenburg benutzt hat, weiß dass es ganz viele Polizisten gibt, die nichts anderes zu tun haben, als Radargeräte zu bedienen. Dazu kommt das Absichern von privat organisierten Fußballspielen auf Kosten der Steuerzahler und unter Schonung hoch bezahlter Fußballmillionäre, die ihren Wohnsitz oft in Belgien haben&#8230;.<br />
Nein. Es muss in Deutschland möglich sein, Veranstaltungen, die dem normalen Bürger dienen und von ihm veranstaltet werden, durchzuführen. Zweitklassige Politiker, wie der durchaus nicht souveräne niedersächsische Innenminister, dessen Namen mir schon wieder entfallen ist, geben hier -wie auch viele andere seiner Berufskollegen- ein sehr schwaches Bild ab. Sie tun einfach nicht das wofür sie in zunehmendem Maße von immer weniger Menschen gewählt sind: Regieren. Sie verwalten lieber, ist auch einfacher&#8230;.<br />
Ein weiteres Beispiel hierfür ist der &#8220;strahlende Wahlgewinner&#8221; Olaf Scholz der gerade einmal von 25% der Bürger seiner Stadt gewählt wurde. So kommt Eins zum Andern&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jwalter</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/02/der-karneval-und-die-politik-braunschweig-ohne-karnevalsumzug/#comment-330</link>
		<dc:creator><![CDATA[jwalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2015 18:12:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogumschau.de/?p=758#comment-330</guid>
		<description><![CDATA[Ein ganz schwieriges Thema, insbesondere da wir im Moment ja nur mutmaßen können. Sollte man eine Großveranstaltung mit vielen Menschen durchführen, wenn es sehr konkrete Hinweise auf einen terroristischen Anschlag gibt? Lässt sich eine so große Ansammlung von Menschen effektiv schützen? Was, wenn dann tatsächlich etwas passiert wäre, Menschen verletzt oder ums Leben gekommen wären? Müsste man das in Kauf nehmen, für die Verteidigung der demokratischen Grundwerte? 
Wäre die &quot;freie Gesellschaft&quot; so stark, das verarbeiten zu können oder ließe sie sich dann zu einer unverhältnismäßigen - insbesondere gewaltsamen - Reaktion provozieren, die die Terroristen ja vielleicht gerade beabsichtigen (man denke nur an 9/11 und den darauf folgenden &quot;War on Terror&quot;).

Sicherlich, jetzt könnten sich Terroristen (übrigens egal welcher Couleur) bestätigt fühlen, sie haben eine negative &quot;Gestaltungsmacht&quot;, weil sie die Angst und den Schrecken auf ihrer Seite haben wie lange nicht mehr in Europa. 

Doch was wären geeignete Antworten auf die terroristische Herausforderung (und die Angst davor)?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein ganz schwieriges Thema, insbesondere da wir im Moment ja nur mutmaßen können. Sollte man eine Großveranstaltung mit vielen Menschen durchführen, wenn es sehr konkrete Hinweise auf einen terroristischen Anschlag gibt? Lässt sich eine so große Ansammlung von Menschen effektiv schützen? Was, wenn dann tatsächlich etwas passiert wäre, Menschen verletzt oder ums Leben gekommen wären? Müsste man das in Kauf nehmen, für die Verteidigung der demokratischen Grundwerte?<br />
Wäre die &#8220;freie Gesellschaft&#8221; so stark, das verarbeiten zu können oder ließe sie sich dann zu einer unverhältnismäßigen &#8211; insbesondere gewaltsamen &#8211; Reaktion provozieren, die die Terroristen ja vielleicht gerade beabsichtigen (man denke nur an 9/11 und den darauf folgenden &#8220;War on Terror&#8221;).</p>
<p>Sicherlich, jetzt könnten sich Terroristen (übrigens egal welcher Couleur) bestätigt fühlen, sie haben eine negative &#8220;Gestaltungsmacht&#8221;, weil sie die Angst und den Schrecken auf ihrer Seite haben wie lange nicht mehr in Europa. </p>
<p>Doch was wären geeignete Antworten auf die terroristische Herausforderung (und die Angst davor)?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bernd Bickel</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/02/der-karneval-und-die-politik-braunschweig-ohne-karnevalsumzug/#comment-329</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bernd Bickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2015 14:02:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogumschau.de/?p=758#comment-329</guid>
		<description><![CDATA[Man könnte jetzt sagen: &quot;Ja soweit ist es jetzt gekommen...&quot;
Aber das ist falsch und genauso falsch war es einen Karnevalsumzug oder islamfeinliche bzw. islamfeindliche Demonstrationen abzusagen. Ohne jetzt makaber klingen zu wollen, kommen Anschläge von Irren oder Extremisten immer wieder vor und auch bei der Flugschau in Ramstein gab es Todesopfer....
Man kann solcherlei Dinge nicht ausschließen. Es ist aber auch in unserem Land eine &quot;Amerikanisierung&quot; zu erkennen, in der jede auch nur theoretisch absurde Situation abgesichert sein muss- man in einer &quot;Lebensversicherungsgesellschaft&quot; lebt umgeben von lauter &quot;Erwachsenenkindergärtnern&quot;, die schon wissen oder zu wissen vorgeben was zu tun ist.
Ob eine größere Absicht dahintersteckt die Gesellschaft immer weiter zu entmündigen, um besser &quot;durchregieren&quot; zu können, ja darüber kann spekulieren, aber ich glaube es ist eher so eine Art Bequemlichkeit nach dem rheinhessischen Motto &quot;Doo mache mer nix, doo komme mer aach in nix nei.&quot;
Ja auch die Absage des Karnevalsumzugs spielt natürlich in die Hände derer, die  &quot;islamophob&quot; sind.... Aber derzeit ist das halt mit &quot;dem Islam&quot; weltweit so eine Sache und vor vollem in islamischen Ländern selbst ein Riesenproblem wie das Phänomen IS zeigt. Und wenn tatsächlich eine konkrete Bedrohung da war, über die wir hier alle nur spekulieren können, die von &quot;Islamisten&quot; ausging, dann ist das natürlich zu kritisieren und keineswegs herunterzuspielen bzw. durch weltfremde Erklärungsmodelle zu beschönigen.
Denn gerade &quot;die Fassenacht&quot; oder &quot;der Karneval&quot; am Rhein sind Ausdrucksformen einer Politik, die vom Volk ausgeht, auch wenn das im Klamauk oft etwas untergeht. Wenn man sich in Braunschweig in einer ähnlichen Tradition sieht, ist natürlich die Versagung eines politischen Willensbekundung bitter und eigentlich nicht hinnehmbar.

Etwas anderes hat mich mehr irritiert, nämlich der mancherorts geübte Verzicht &quot;religiöse&quot; Themen im Umzug nicht aufzugreifen. Hier kann man schon sich eher fragen, ob wir schon so weit sind....]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man könnte jetzt sagen: &#8220;Ja soweit ist es jetzt gekommen&#8230;&#8221;<br />
Aber das ist falsch und genauso falsch war es einen Karnevalsumzug oder islamfeinliche bzw. islamfeindliche Demonstrationen abzusagen. Ohne jetzt makaber klingen zu wollen, kommen Anschläge von Irren oder Extremisten immer wieder vor und auch bei der Flugschau in Ramstein gab es Todesopfer&#8230;.<br />
Man kann solcherlei Dinge nicht ausschließen. Es ist aber auch in unserem Land eine &#8220;Amerikanisierung&#8221; zu erkennen, in der jede auch nur theoretisch absurde Situation abgesichert sein muss- man in einer &#8220;Lebensversicherungsgesellschaft&#8221; lebt umgeben von lauter &#8220;Erwachsenenkindergärtnern&#8221;, die schon wissen oder zu wissen vorgeben was zu tun ist.<br />
Ob eine größere Absicht dahintersteckt die Gesellschaft immer weiter zu entmündigen, um besser &#8220;durchregieren&#8221; zu können, ja darüber kann spekulieren, aber ich glaube es ist eher so eine Art Bequemlichkeit nach dem rheinhessischen Motto &#8220;Doo mache mer nix, doo komme mer aach in nix nei.&#8221;<br />
Ja auch die Absage des Karnevalsumzugs spielt natürlich in die Hände derer, die  &#8220;islamophob&#8221; sind&#8230;. Aber derzeit ist das halt mit &#8220;dem Islam&#8221; weltweit so eine Sache und vor vollem in islamischen Ländern selbst ein Riesenproblem wie das Phänomen IS zeigt. Und wenn tatsächlich eine konkrete Bedrohung da war, über die wir hier alle nur spekulieren können, die von &#8220;Islamisten&#8221; ausging, dann ist das natürlich zu kritisieren und keineswegs herunterzuspielen bzw. durch weltfremde Erklärungsmodelle zu beschönigen.<br />
Denn gerade &#8220;die Fassenacht&#8221; oder &#8220;der Karneval&#8221; am Rhein sind Ausdrucksformen einer Politik, die vom Volk ausgeht, auch wenn das im Klamauk oft etwas untergeht. Wenn man sich in Braunschweig in einer ähnlichen Tradition sieht, ist natürlich die Versagung eines politischen Willensbekundung bitter und eigentlich nicht hinnehmbar.</p>
<p>Etwas anderes hat mich mehr irritiert, nämlich der mancherorts geübte Verzicht &#8220;religiöse&#8221; Themen im Umzug nicht aufzugreifen. Hier kann man schon sich eher fragen, ob wir schon so weit sind&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
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