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	<title>Kommentare zu: Die Oscars: Viermal „Birdman“ und eine Diskussion über Rassismus in den USA</title>
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	<description>Die unabhängige Blogzeitung</description>
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		<title>Von: Bernd Bickel</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/02/die-oscars-viermal-birdman-und-eine-diskussion-ueber-rassismus-in-den-usa/#comment-346</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bernd Bickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2015 14:26:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Gesellschaft ist nie &quot;weiter&quot; oder &quot;weiterentwickelt&quot; - so glaube ich. Denn die menschliche Art wird ja nicht nur durch rationale Gedanken sondern vielmehr durch Emotionen beeinflusst, so dass das Individuum, auch wenn es sich so unabhängig und nicht beeinflussbar hält, immer durch irgendwelchen Strömungen- den Zeitgeist- beeinflusst wird.
Waren alle Deutschen ab 1933 Nazis ? 
Ich glaube sogar eher eine Minderheit.
Warum konnten in Srebenica tausende von Menschen umgebracht werden ?
Waren die Serben damals alle Massenmörder - oder die Hutus in Ruanda mit noch vielmehr Opfern ?
Ja, wir in Mitteleuropa denken das könnte uns alles nicht passieren. Vorurteile, Ressentiments und solcherlei hässlichen Dinge wären uns fremd. Sind sie aber nicht.
Ich kann mich noch gut an die große moralische Keule des straßenkampferprobten Außenminister Fischer erinnern, der doch recht dreist die Vorkommnisse im Kosovo in die Nähe von Auschwitz rückte- und was folgte war ein völkerrechtlich recht fragwürdiger &quot;Einmarsch&quot; deutscher Truppen. Und alle applaudierten und auch OOStröbele war da nicht als warnende Stimme zu hören, erst wieder als es um Afghanistan ging - und da auch nur sehr &quot;eiertanzmäßig- .Gut es hatte dann auf dem Balkan auch ein Ende mit den Grausamkeiten im -wohlgemerkt- 20. und 21. Jahrhundert- auch wohlgemerkt- in Europa.
Nun sehen wir ähnliches in der Ukraine, kann man in wenigen Stunden mit dem Auto von Berlin aus hinfahren.....
Aber ich bleibe dabei Barack Obama - der durch die ihm vorgegebenen außenpolitischen Umstände sicherlich nicht als der beste US-Präsident aus dem Amt scheiden wird- zeigt sehr beeindruckend &quot;wie weit&quot; in der sogenannten westlichen Welt die Gesellschaft fortentwickelt ist. So etwas kann sich aber auch sehr schnell wandeln..... und das liegt in der menschlichen Natur, wo auch nicht jeder mit unendlicher Toleranz gesegnet ist]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gesellschaft ist nie &#8220;weiter&#8221; oder &#8220;weiterentwickelt&#8221; &#8211; so glaube ich. Denn die menschliche Art wird ja nicht nur durch rationale Gedanken sondern vielmehr durch Emotionen beeinflusst, so dass das Individuum, auch wenn es sich so unabhängig und nicht beeinflussbar hält, immer durch irgendwelchen Strömungen- den Zeitgeist- beeinflusst wird.<br />
Waren alle Deutschen ab 1933 Nazis ?<br />
Ich glaube sogar eher eine Minderheit.<br />
Warum konnten in Srebenica tausende von Menschen umgebracht werden ?<br />
Waren die Serben damals alle Massenmörder &#8211; oder die Hutus in Ruanda mit noch vielmehr Opfern ?<br />
Ja, wir in Mitteleuropa denken das könnte uns alles nicht passieren. Vorurteile, Ressentiments und solcherlei hässlichen Dinge wären uns fremd. Sind sie aber nicht.<br />
Ich kann mich noch gut an die große moralische Keule des straßenkampferprobten Außenminister Fischer erinnern, der doch recht dreist die Vorkommnisse im Kosovo in die Nähe von Auschwitz rückte- und was folgte war ein völkerrechtlich recht fragwürdiger &#8220;Einmarsch&#8221; deutscher Truppen. Und alle applaudierten und auch OOStröbele war da nicht als warnende Stimme zu hören, erst wieder als es um Afghanistan ging &#8211; und da auch nur sehr &#8220;eiertanzmäßig- .Gut es hatte dann auf dem Balkan auch ein Ende mit den Grausamkeiten im -wohlgemerkt- 20. und 21. Jahrhundert- auch wohlgemerkt- in Europa.<br />
Nun sehen wir ähnliches in der Ukraine, kann man in wenigen Stunden mit dem Auto von Berlin aus hinfahren&#8230;..<br />
Aber ich bleibe dabei Barack Obama &#8211; der durch die ihm vorgegebenen außenpolitischen Umstände sicherlich nicht als der beste US-Präsident aus dem Amt scheiden wird- zeigt sehr beeindruckend &#8220;wie weit&#8221; in der sogenannten westlichen Welt die Gesellschaft fortentwickelt ist. So etwas kann sich aber auch sehr schnell wandeln&#8230;.. und das liegt in der menschlichen Natur, wo auch nicht jeder mit unendlicher Toleranz gesegnet ist</p>
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		<title>Von: cwiebe</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/02/die-oscars-viermal-birdman-und-eine-diskussion-ueber-rassismus-in-den-usa/#comment-344</link>
		<dc:creator><![CDATA[cwiebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2015 09:30:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ihre Gelassenheit finde ich in gewisser Weise bewundernswert, und ich will gar nicht dagegen argumentieren... An Barack Obama allerdings zeigt sich gerade das Problem, denke ich. Ein schwarzer Präsident! Damit, so dachten viele, hat sich jetzt jedes Rassismus-Problem erledigt. Und trotzdem: Noch immer ist &quot;Ferguson&quot; möglich, und allerspätestens damit kam die große Ernüchterung. In diesem Zusammenhang steht nun, denke ich, die Diskussion um die Oscars. Man dachte, die Gesellschaft sei viel weiter - aber vielleicht ist sie es gar nicht?! Es erscheint mir jedenfalls folgerichtig, das nun wieder eine gewisse Sensibilität an den Tag gelegt wird.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ihre Gelassenheit finde ich in gewisser Weise bewundernswert, und ich will gar nicht dagegen argumentieren&#8230; An Barack Obama allerdings zeigt sich gerade das Problem, denke ich. Ein schwarzer Präsident! Damit, so dachten viele, hat sich jetzt jedes Rassismus-Problem erledigt. Und trotzdem: Noch immer ist &#8220;Ferguson&#8221; möglich, und allerspätestens damit kam die große Ernüchterung. In diesem Zusammenhang steht nun, denke ich, die Diskussion um die Oscars. Man dachte, die Gesellschaft sei viel weiter &#8211; aber vielleicht ist sie es gar nicht?! Es erscheint mir jedenfalls folgerichtig, das nun wieder eine gewisse Sensibilität an den Tag gelegt wird.</p>
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		<title>Von: Bernd Bickel</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/02/die-oscars-viermal-birdman-und-eine-diskussion-ueber-rassismus-in-den-usa/#comment-341</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bernd Bickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2015 14:49:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogumschau.de/?p=770#comment-341</guid>
		<description><![CDATA[Ja der Alltagsrassismus..... und die politische Korrektheit.....
Ich bin zu einer Zeit aufgewachsen, wo Begriffe wie Neger und Zigeuner ganz normal waren und in keinster!! Weise rassistisch bzw. diffamierend gemeint waren. Es wird zunehmend schwieriger überhaupt Probleme beim Namen zu nennen, wenn man es so sagen darf....
Plötzlich heißt Holocaust Shoa und man weiß gar nicht mehr ist Holocaust politisch noch korrekt ? Und das nur weil die NPD im sächsischen Landtag die Bombenangriffe auf Dresden mit diesem Begriff belegt hat.

Ich glaube so etwas wie &quot;Alltagsrassismus&quot; hat es in gewissen Grenzen immer gegeben. Schön ist das nicht, aber es kann auch nicht die Überhöhung finden, die solchen Phänomenen oftmals beigemessen werden, zumal Rassismus in der heutigen multipolaren Welt nicht nur einseitig ist. In gewisser Weise schwingt ja auch so etwas wie Rassismus im Islamismus mit. Sonst besteht auch die Gefahr, dass sich da etwas aufschaukelt....
Die Verschiedenartigkeit der Welt ruft oft Vorurteile hervor, die stellenweise zu katastrophalen Reaktionen führen. Wer will das aber verhindern und mit welchen Mitteln?

Immerhin hat die USA einen Präsidenten mit dunkler Hautfarbe gewählt und manchmal gibt es Zufallsschwankungen im Zeitgeist der Zuschauer, der sich auch darauf auswirkt wie Filme besetzt werden. Es stimmt aber schon, dass einem gewissen Phänotyp in amerikanischen Filmern entsprochen wird. Aber ich bleibe dabei, dass dies eher dem weltweiten!!! Publikumsgeschmack geschuldet ist, als tatsächlich einem vordergründigen Rassismus. Wenn sich Filme mit dunkelhäutigen oder asiatisch aussehenden Menschen besser verkaufen ließen, würden wir bald nur noch solche Blockbuster sehen. Tun sie aber offenkundig nicht, woran das liegt, weiß ich nicht.
Ja die Oscar-Verleihung ist bestimmt auch in gewisser Weise Ausdruck der Gesellschaft in den USA. Und es ist sicherlich so, dass dort nicht alles zu besten steht. Aber ohne je dort gewesen zu sein, also von fern betrachtet, ist Amerika immer noch Amerika mit einer riesigen Vielfalt an allem was man sich so vorstellen kann. Ich selbst bevorzuge aber Europa, auch wenn ich in Amerika das 10fache verdienen könnte. Und das hat schon auch etwas mit der dortigen Gesellschaft zu tun. ...tja vielleicht sind das aber auch Vorurteile....]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja der Alltagsrassismus&#8230;.. und die politische Korrektheit&#8230;..<br />
Ich bin zu einer Zeit aufgewachsen, wo Begriffe wie Neger und Zigeuner ganz normal waren und in keinster!! Weise rassistisch bzw. diffamierend gemeint waren. Es wird zunehmend schwieriger überhaupt Probleme beim Namen zu nennen, wenn man es so sagen darf&#8230;.<br />
Plötzlich heißt Holocaust Shoa und man weiß gar nicht mehr ist Holocaust politisch noch korrekt ? Und das nur weil die NPD im sächsischen Landtag die Bombenangriffe auf Dresden mit diesem Begriff belegt hat.</p>
<p>Ich glaube so etwas wie &#8220;Alltagsrassismus&#8221; hat es in gewissen Grenzen immer gegeben. Schön ist das nicht, aber es kann auch nicht die Überhöhung finden, die solchen Phänomenen oftmals beigemessen werden, zumal Rassismus in der heutigen multipolaren Welt nicht nur einseitig ist. In gewisser Weise schwingt ja auch so etwas wie Rassismus im Islamismus mit. Sonst besteht auch die Gefahr, dass sich da etwas aufschaukelt&#8230;.<br />
Die Verschiedenartigkeit der Welt ruft oft Vorurteile hervor, die stellenweise zu katastrophalen Reaktionen führen. Wer will das aber verhindern und mit welchen Mitteln?</p>
<p>Immerhin hat die USA einen Präsidenten mit dunkler Hautfarbe gewählt und manchmal gibt es Zufallsschwankungen im Zeitgeist der Zuschauer, der sich auch darauf auswirkt wie Filme besetzt werden. Es stimmt aber schon, dass einem gewissen Phänotyp in amerikanischen Filmern entsprochen wird. Aber ich bleibe dabei, dass dies eher dem weltweiten!!! Publikumsgeschmack geschuldet ist, als tatsächlich einem vordergründigen Rassismus. Wenn sich Filme mit dunkelhäutigen oder asiatisch aussehenden Menschen besser verkaufen ließen, würden wir bald nur noch solche Blockbuster sehen. Tun sie aber offenkundig nicht, woran das liegt, weiß ich nicht.<br />
Ja die Oscar-Verleihung ist bestimmt auch in gewisser Weise Ausdruck der Gesellschaft in den USA. Und es ist sicherlich so, dass dort nicht alles zu besten steht. Aber ohne je dort gewesen zu sein, also von fern betrachtet, ist Amerika immer noch Amerika mit einer riesigen Vielfalt an allem was man sich so vorstellen kann. Ich selbst bevorzuge aber Europa, auch wenn ich in Amerika das 10fache verdienen könnte. Und das hat schon auch etwas mit der dortigen Gesellschaft zu tun. &#8230;tja vielleicht sind das aber auch Vorurteile&#8230;.</p>
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		<title>Von: cwiebe</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/02/die-oscars-viermal-birdman-und-eine-diskussion-ueber-rassismus-in-den-usa/#comment-340</link>
		<dc:creator><![CDATA[cwiebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2015 14:16:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kunst muss, da stimme ich Ihnen vollkommen zu, ganz sicher nicht politisch korrekt sein. Und Hollywood-Filme auch nicht. Quoten in der Kunst sind sowieso sehr sehr problematisch. 

Aber, und da stimme ich dann den besorgten Stimmen zu, es ist schon frappierend, wie einseitig die Oscars im Überblick wirken. Es passt halt allzu gut zu den aktuellen Debatten in den USA (und nicht nur dort): Wie steht es um den Alltagsrassismus? Weshalb fällt es uns eigentlich noch auf, wenn ein Schwarzer eine Hauptrolle in einem Film spielt? Und warum sind die meisten Hollywood-Filme, solche, die &quot;eben meistens mit weißen und männlichen Hauptdarstellern zu besetzen sind&quot;? 

Man könnte das Problem auch ganz anders formulieren: Die Oscar-Verleihung spiegelt in einer gewissen Weise viel zu genau die Gesellschaft und ihre Probleme wider. Denn natürlich geht es eigentlich nicht um ein paar Preise, sondern um eine Gesellschaft, deren Oben und Unten noch immer etwas mit Hautfarbe zu tun hat. (Und auch das ganz sicher nicht nur in den USA).]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kunst muss, da stimme ich Ihnen vollkommen zu, ganz sicher nicht politisch korrekt sein. Und Hollywood-Filme auch nicht. Quoten in der Kunst sind sowieso sehr sehr problematisch. </p>
<p>Aber, und da stimme ich dann den besorgten Stimmen zu, es ist schon frappierend, wie einseitig die Oscars im Überblick wirken. Es passt halt allzu gut zu den aktuellen Debatten in den USA (und nicht nur dort): Wie steht es um den Alltagsrassismus? Weshalb fällt es uns eigentlich noch auf, wenn ein Schwarzer eine Hauptrolle in einem Film spielt? Und warum sind die meisten Hollywood-Filme, solche, die &#8220;eben meistens mit weißen und männlichen Hauptdarstellern zu besetzen sind&#8221;? </p>
<p>Man könnte das Problem auch ganz anders formulieren: Die Oscar-Verleihung spiegelt in einer gewissen Weise viel zu genau die Gesellschaft und ihre Probleme wider. Denn natürlich geht es eigentlich nicht um ein paar Preise, sondern um eine Gesellschaft, deren Oben und Unten noch immer etwas mit Hautfarbe zu tun hat. (Und auch das ganz sicher nicht nur in den USA).</p>
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		<title>Von: Bernd Bickel</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/02/die-oscars-viermal-birdman-und-eine-diskussion-ueber-rassismus-in-den-usa/#comment-339</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bernd Bickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2015 13:59:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich weiß nicht Rassismus....
Eigentlich ist Hollywood Show-biz und das offenbar in Reinkultur. Hoffentlich bleibt das so, ohne dass ich in letzter Zeit das Kino besucht hätte oder amerikanische Spielfilme generell gut finde. Aber es muss doch irgendwie in der Fiktion von Romanschriftstellern, Drehbuchautoren, Regisseuren und Schauspielern nicht immer korrekt zugehen, als ob dort das richtige Leben abgebildet wird. Nein, eben gerade dort nicht, weil es fiktionale Handlungen sind. Es reicht mir immer schon, wenn man von vorneherein erkennt, wer die Berinale gewinnt. Aber auch das ist gut, weil es dort halt eher auch um Politik geht.
Alles andere wirkt so bisschen stalinistisch -nach Lehrfilm- , aber auch Sergej Eisenstein hat ja Kinogeschichte geschrieben....

Ich halte schon den sonntäglichen Tatort- und Lindenstraßenklamauk für schwer erträglich. Wenn ich mich politisch weiterbilden möchte, brauche ich nicht irgendwelche Lehrstücke von bösen Nazis, guten Zuhältern, armen Nutten und immer nur guten Ausländern. Denn wo bleibt die Spannung, das Unerwartete und der überraschende Ausgang. Naja auch in Hollywoodproduktionen findet sich oft ein Happy end und auch Hollywoodfilme sind meist sehr politisch korrekt.

Wäre denn nicht ein politisch völlig unkorrekter Film vielleicht aktuell Kunst ?

Das weiß ich auch nicht. In Hollywood jedenfalls werden Filme gedreht, die sich verkaufen müssen. Und das sind Filme in Genres, die eben meistens mit weißen und männlichen Hauptdarstellern zu besetzen sind. That´s it und da kann nichts machen. And the public gets what the public wants..... (aus The Jam Going Underground)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß nicht Rassismus&#8230;.<br />
Eigentlich ist Hollywood Show-biz und das offenbar in Reinkultur. Hoffentlich bleibt das so, ohne dass ich in letzter Zeit das Kino besucht hätte oder amerikanische Spielfilme generell gut finde. Aber es muss doch irgendwie in der Fiktion von Romanschriftstellern, Drehbuchautoren, Regisseuren und Schauspielern nicht immer korrekt zugehen, als ob dort das richtige Leben abgebildet wird. Nein, eben gerade dort nicht, weil es fiktionale Handlungen sind. Es reicht mir immer schon, wenn man von vorneherein erkennt, wer die Berinale gewinnt. Aber auch das ist gut, weil es dort halt eher auch um Politik geht.<br />
Alles andere wirkt so bisschen stalinistisch -nach Lehrfilm- , aber auch Sergej Eisenstein hat ja Kinogeschichte geschrieben&#8230;.</p>
<p>Ich halte schon den sonntäglichen Tatort- und Lindenstraßenklamauk für schwer erträglich. Wenn ich mich politisch weiterbilden möchte, brauche ich nicht irgendwelche Lehrstücke von bösen Nazis, guten Zuhältern, armen Nutten und immer nur guten Ausländern. Denn wo bleibt die Spannung, das Unerwartete und der überraschende Ausgang. Naja auch in Hollywoodproduktionen findet sich oft ein Happy end und auch Hollywoodfilme sind meist sehr politisch korrekt.</p>
<p>Wäre denn nicht ein politisch völlig unkorrekter Film vielleicht aktuell Kunst ?</p>
<p>Das weiß ich auch nicht. In Hollywood jedenfalls werden Filme gedreht, die sich verkaufen müssen. Und das sind Filme in Genres, die eben meistens mit weißen und männlichen Hauptdarstellern zu besetzen sind. That´s it und da kann nichts machen. And the public gets what the public wants&#8230;.. (aus The Jam Going Underground)</p>
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