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	<title>Kommentare zu: Nach dem Showdown – Zur Debatte über die griechischen Reformbemühungen nach dem Brüsseler Schuldengipfel</title>
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	<description>Die unabhängige Blogzeitung</description>
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		<title>Von: Bernd Bickel</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/02/nach-dem-showdown-zur-debatte-ueber-die-griechischen-reformbemuehungen-nach-dem-bruesseler-schuldengipfel/#comment-349</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bernd Bickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2015 12:00:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Zeit- und das sollte der Spieletheoretiker Varoufakis wissen- kann man nur schwer kaufen, vor allem dann nicht wenn es alle wissen, wie es um einen steht.
Inzwischen wissen es aber alle. Die Psychologie an Finanzmärkten ist sehr komplex, bisher schwer verstanden worden und auch deshalb nicht vorhersehbar, aber eines ist völlig klar:

Griechenland ist pleite!

Im wahrsten Sinne des Wortes und das wissen alle. Es kommt jetzt darauf an, ob Europa in seiner Gesamtheit hinter seinem Mitglied Griechenland steht- und das wissen eben nicht alle.
Der Super-Mario scheint nicht so ganz auf der Seite Griechenlands zu stehen, wenn man seine Aktionen genau betrachtet und das kann einen skeptisch stimmen. 
Kann aber Europa hinter einer -was ziemlich paradox klingt Recht-Links-Regierung- stehen ?
Wie wirkt sich das aus und welche Folgen sind daraus zu erwarten ?

Anders als in Deutschland mit seinen Bundesländern sind ja souveräne Staaten nicht &quot;zu disziplinieren&quot;. Von daher kann es nicht vermittelt werden, dass man solidarisch mit Griechenland ist, obwohl man es sein müsste. Ein Dilemma auf das offenbar auch DIE LINKE nicht so leicht eine Antwort hat.
Wir werden sehen wie sich der reale Politkrimi entwickelt....
Aber ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich´s gänzlich ungeniert. Griechenland hat nichts mehr zu verlieren. Es wäre besser man nutzt die &quot;gekaufte Zeit&quot; und bereitet Maßnahmen, die allen helfen aus der inzwischen vor allem für die griechische Bevölkerung bedenklichen Lage noch halbwegs gut herauszukommen. Und dann ist da noch der heroische Untergang.... Kein Volk hat so schöne Götter- und Heldensagen wie eben die Griechen....]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeit- und das sollte der Spieletheoretiker Varoufakis wissen- kann man nur schwer kaufen, vor allem dann nicht wenn es alle wissen, wie es um einen steht.<br />
Inzwischen wissen es aber alle. Die Psychologie an Finanzmärkten ist sehr komplex, bisher schwer verstanden worden und auch deshalb nicht vorhersehbar, aber eines ist völlig klar:</p>
<p>Griechenland ist pleite!</p>
<p>Im wahrsten Sinne des Wortes und das wissen alle. Es kommt jetzt darauf an, ob Europa in seiner Gesamtheit hinter seinem Mitglied Griechenland steht- und das wissen eben nicht alle.<br />
Der Super-Mario scheint nicht so ganz auf der Seite Griechenlands zu stehen, wenn man seine Aktionen genau betrachtet und das kann einen skeptisch stimmen.<br />
Kann aber Europa hinter einer -was ziemlich paradox klingt Recht-Links-Regierung- stehen ?<br />
Wie wirkt sich das aus und welche Folgen sind daraus zu erwarten ?</p>
<p>Anders als in Deutschland mit seinen Bundesländern sind ja souveräne Staaten nicht &#8220;zu disziplinieren&#8221;. Von daher kann es nicht vermittelt werden, dass man solidarisch mit Griechenland ist, obwohl man es sein müsste. Ein Dilemma auf das offenbar auch DIE LINKE nicht so leicht eine Antwort hat.<br />
Wir werden sehen wie sich der reale Politkrimi entwickelt&#8230;.<br />
Aber ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich´s gänzlich ungeniert. Griechenland hat nichts mehr zu verlieren. Es wäre besser man nutzt die &#8220;gekaufte Zeit&#8221; und bereitet Maßnahmen, die allen helfen aus der inzwischen vor allem für die griechische Bevölkerung bedenklichen Lage noch halbwegs gut herauszukommen. Und dann ist da noch der heroische Untergang&#8230;. Kein Volk hat so schöne Götter- und Heldensagen wie eben die Griechen&#8230;.</p>
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		<title>Von: jwalter</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/02/nach-dem-showdown-zur-debatte-ueber-die-griechischen-reformbemuehungen-nach-dem-bruesseler-schuldengipfel/#comment-348</link>
		<dc:creator><![CDATA[jwalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2015 09:58:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ja, die vier Monate werden wohl kaum reichen. Michael H. Spreng, dessen Text für die heutige Blogumschau ein wenig zu spät kam, beschreibt dies ganz gut: Wieder nur Zeit gekauft (wohl keine zufällige Anspielung auf Wolfgang Streecks Buch &quot;Gekaufte Zeit&quot;): http://www.sprengsatz.de/?p=4193]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, die vier Monate werden wohl kaum reichen. Michael H. Spreng, dessen Text für die heutige Blogumschau ein wenig zu spät kam, beschreibt dies ganz gut: Wieder nur Zeit gekauft (wohl keine zufällige Anspielung auf Wolfgang Streecks Buch &#8220;Gekaufte Zeit&#8221;): <a href="http://www.sprengsatz.de/?p=4193" rel="nofollow">http://www.sprengsatz.de/?p=4193</a></p>
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		<title>Von: Bernd Bickel</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/02/nach-dem-showdown-zur-debatte-ueber-die-griechischen-reformbemuehungen-nach-dem-bruesseler-schuldengipfel/#comment-347</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bernd Bickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2015 09:49:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogumschau.de/?p=774#comment-347</guid>
		<description><![CDATA[Es wusste keiner und weiß immer noch keiner was eigentlich passiert, wenn Griechenland eine andere Währung etabliert. Meines Erachtens würde das nicht ohne gravierende Folgen für Griechenland, den Euro-Raum und in geringerem Ausmaß auf die Weltwirtschaft bleiben.
Vielleicht konnte man sich deshalb nicht dazu durchringen eine Entscheidung zu treffen, sondern hat das Problem um 4 Monate nach hinten verschoben-politisch sicherlich recht geschickt, aber der Sache wenig dienlich. 
Denn in den vergangen 20 Jahren hat es Griechenland nicht geschafft eine Konvergenz seines Staats-und Wirtschaftssystems mit den übrigen europäischen Partnerländern herbeizuführen. Es kann und muss damit gerechnet, dass dies in 4 Monaten ebenfalls nicht gelingt. Zwar wird jetzt die von &quot;den Institutionen&quot; geforderte Liste mit Absichten, wenn auch wieder mit etwas Theatralik, verspätet abgeliefert, aber das wird es dann auch gewesen sein. Mehr ist nicht zu erwarten. Auch Alexis Tsipras und sein kongenialer Finanzminister sind keine Hexer. Sie werden jahrzehntelange etablierte Strukturen nicht in der kurzen Zeit verändern. Mehr noch, wenn sie die Eliten des Landes, die sicherlich für sich genommen bisher gesellschaftlich keine leuchtenden Vorbilder waren, vollends verschrecken, dann werden sich diese aus dem Staub und in deren Folge auch die restlichen noch daheimgebliebenen leistungsfähigen Bürger....im Übrigen ein zunehmendes Problem, das auch andere nicht ganz so gut entwickelte Länder betrifft. Hier kann sich schon wieder einmal der so viel gepriesene mittelständische Unternehmer warmlaufen und munter seine Lohndrückerei auch politische verbrämen lassen.
Ja, Wirtschaft kann auch ganz spannend sein, Yanis Varoufakis wird uns hoffentlich noch einige Zeit erhalten bleiben. Man braucht dann eigentlich nicht mehr die 80er-Jahre Sendungen wie Dallas und Denver im Kabelfernsehen zu gucken.....]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es wusste keiner und weiß immer noch keiner was eigentlich passiert, wenn Griechenland eine andere Währung etabliert. Meines Erachtens würde das nicht ohne gravierende Folgen für Griechenland, den Euro-Raum und in geringerem Ausmaß auf die Weltwirtschaft bleiben.<br />
Vielleicht konnte man sich deshalb nicht dazu durchringen eine Entscheidung zu treffen, sondern hat das Problem um 4 Monate nach hinten verschoben-politisch sicherlich recht geschickt, aber der Sache wenig dienlich.<br />
Denn in den vergangen 20 Jahren hat es Griechenland nicht geschafft eine Konvergenz seines Staats-und Wirtschaftssystems mit den übrigen europäischen Partnerländern herbeizuführen. Es kann und muss damit gerechnet, dass dies in 4 Monaten ebenfalls nicht gelingt. Zwar wird jetzt die von &#8220;den Institutionen&#8221; geforderte Liste mit Absichten, wenn auch wieder mit etwas Theatralik, verspätet abgeliefert, aber das wird es dann auch gewesen sein. Mehr ist nicht zu erwarten. Auch Alexis Tsipras und sein kongenialer Finanzminister sind keine Hexer. Sie werden jahrzehntelange etablierte Strukturen nicht in der kurzen Zeit verändern. Mehr noch, wenn sie die Eliten des Landes, die sicherlich für sich genommen bisher gesellschaftlich keine leuchtenden Vorbilder waren, vollends verschrecken, dann werden sich diese aus dem Staub und in deren Folge auch die restlichen noch daheimgebliebenen leistungsfähigen Bürger&#8230;.im Übrigen ein zunehmendes Problem, das auch andere nicht ganz so gut entwickelte Länder betrifft. Hier kann sich schon wieder einmal der so viel gepriesene mittelständische Unternehmer warmlaufen und munter seine Lohndrückerei auch politische verbrämen lassen.<br />
Ja, Wirtschaft kann auch ganz spannend sein, Yanis Varoufakis wird uns hoffentlich noch einige Zeit erhalten bleiben. Man braucht dann eigentlich nicht mehr die 80er-Jahre Sendungen wie Dallas und Denver im Kabelfernsehen zu gucken&#8230;..</p>
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