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	<title>Kommentare zu: Nachhaltige Zerwürfnisse? Benjamin Netanjahus Rede vor dem amerikanischen Kongress</title>
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	<description>Die unabhängige Blogzeitung</description>
	<lastBuildDate>Wed, 16 Sep 2015 18:00:21 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Bernd Bickel</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/03/nachhaltige-zerwuerfnisse-benjamin-netanjahus-rede-vor-dem-amerikanischen-kongress/#comment-357</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bernd Bickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2015 09:04:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich weiß nicht, ob öffentliche Reden nach innen oder außen wirken. Gesagt ist gesagt- und das weiß jemand wie Netanjahu genau. 
Je genauer man die Lage im Nahen- und Mittleren Osten analysiert und verstehen will, desto schwieriger wird das, u.a. weil überhaupt kein einheitliche Zuordnung in gewisse Lager gelingt. Aber eines sticht hervor und das ist die besondere Situation Israels, das sich dadurch legitimiert, dass Juden vor Jahrtausenden in dem heutigen Staatsgebiet beheimatet waren. Gewiss, das Staatsgebiet des heutigen Israels ist durch die englische Mandatsmacht mit positivem Beschluss der Vereinten Nationen so definiert, aber vorher waren in 1920er und 1930er-Jahren eben andere Menschen mit Eigentumstiteln in dem Land sesshaft. Und das wird in der westlichen Welt gerne vergessen.
Dadurch ist ein Dilemma entstanden, das mich persönlich seit dem Nachrichten verfolgen kann fast täglich begleitet. Natürlich kann man das Existenzrecht Israels nicht bestreiten, denn es gründet ja auf einem völkerrechtlich eindeutigen Beschluss, aber man kann auch nicht eine immer weitergehende Expansion Israels mit eindeutigem Hegemonialstreben gutheißen 
Auch Amerika sollte eine neutralere Rolle in dem Konflikt einnehmen. Mit George W. Bush und Barrack Obama geschah und geschieht das ja bereits, was aber offensichtlich dem Hardliner Netanjahu, der selbstverständlich auch Wahlkampf betreibt, nicht gefällt. 
Selbstverständlich kann auch die Rhetorik des Iran gegenüber Israel nicht als akzeptabel bezeichnet werden. Das ist unbestreitbar so. Aber auch der Iran unterliegt einer atomaren Bedrohung durch eine mit Nuklearwaffen ausgerüstete recht schlagkräftige Armee Israels.
Wenn ich im Iran leben würde, hätte ich schon so meine Befürchtungen, zumal der Finger am Abzug in Israel viel lockerer sitzt, als beispielsweise der in Russland....]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß nicht, ob öffentliche Reden nach innen oder außen wirken. Gesagt ist gesagt- und das weiß jemand wie Netanjahu genau.<br />
Je genauer man die Lage im Nahen- und Mittleren Osten analysiert und verstehen will, desto schwieriger wird das, u.a. weil überhaupt kein einheitliche Zuordnung in gewisse Lager gelingt. Aber eines sticht hervor und das ist die besondere Situation Israels, das sich dadurch legitimiert, dass Juden vor Jahrtausenden in dem heutigen Staatsgebiet beheimatet waren. Gewiss, das Staatsgebiet des heutigen Israels ist durch die englische Mandatsmacht mit positivem Beschluss der Vereinten Nationen so definiert, aber vorher waren in 1920er und 1930er-Jahren eben andere Menschen mit Eigentumstiteln in dem Land sesshaft. Und das wird in der westlichen Welt gerne vergessen.<br />
Dadurch ist ein Dilemma entstanden, das mich persönlich seit dem Nachrichten verfolgen kann fast täglich begleitet. Natürlich kann man das Existenzrecht Israels nicht bestreiten, denn es gründet ja auf einem völkerrechtlich eindeutigen Beschluss, aber man kann auch nicht eine immer weitergehende Expansion Israels mit eindeutigem Hegemonialstreben gutheißen<br />
Auch Amerika sollte eine neutralere Rolle in dem Konflikt einnehmen. Mit George W. Bush und Barrack Obama geschah und geschieht das ja bereits, was aber offensichtlich dem Hardliner Netanjahu, der selbstverständlich auch Wahlkampf betreibt, nicht gefällt.<br />
Selbstverständlich kann auch die Rhetorik des Iran gegenüber Israel nicht als akzeptabel bezeichnet werden. Das ist unbestreitbar so. Aber auch der Iran unterliegt einer atomaren Bedrohung durch eine mit Nuklearwaffen ausgerüstete recht schlagkräftige Armee Israels.<br />
Wenn ich im Iran leben würde, hätte ich schon so meine Befürchtungen, zumal der Finger am Abzug in Israel viel lockerer sitzt, als beispielsweise der in Russland&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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		<title>Von: jwalter</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/03/nachhaltige-zerwuerfnisse-benjamin-netanjahus-rede-vor-dem-amerikanischen-kongress/#comment-354</link>
		<dc:creator><![CDATA[jwalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2015 13:11:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Rhetorik Netanjahus war wohl tatsächlich vor allem nach &quot;Innen&quot;, ins eigene Land, gerichtet. Aber sie wird natürlich auch &quot;Außen&quot; gehört. Den Iran, der sich ja selbst traditionell alles andere als zurückhaltend gegenüber Israel äußert, wird das aber wohl nicht weiter provozieren. Wie das für andere (radikale) Islamisten aussieht, ist natürlich wieder eine andere Frage.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Rhetorik Netanjahus war wohl tatsächlich vor allem nach &#8220;Innen&#8221;, ins eigene Land, gerichtet. Aber sie wird natürlich auch &#8220;Außen&#8221; gehört. Den Iran, der sich ja selbst traditionell alles andere als zurückhaltend gegenüber Israel äußert, wird das aber wohl nicht weiter provozieren. Wie das für andere (radikale) Islamisten aussieht, ist natürlich wieder eine andere Frage.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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		<title>Von: Bernd Bickel</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/03/nachhaltige-zerwuerfnisse-benjamin-netanjahus-rede-vor-dem-amerikanischen-kongress/#comment-353</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bernd Bickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2015 12:54:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogumschau.de/?p=783#comment-353</guid>
		<description><![CDATA[Der Iran als das Land des Bösen ?
Ja, der Benjamin, sicherlich einer der Hardliner, die die Welt nicht braucht. Auch die Betonung des Überreligiösen mit Geschichten aus dem Alten Testament, die schon 4000 Jahren alt sind.... Was haben der heutigen Realität zu tun? 
Nichts. Es ist vielmehr so, dass die Unterstützung für solcherlei religiösen Unsinn Wasser auf die Mühlen der Islamisten ist.
Kommt in Amerika, das sich ja auch zunehmend &quot;religonalisiert&quot; gut an, wie natürlich das vielbeschworene &quot;promised land&quot;. Wer darf eigentlich entscheiden, ob jemand über Atomwaffen verfügt und wer nicht ?
Sicher sind Atomwaffen in der Hand wenig berechenbarer Machtpolitiker in einem Land, dessen Kultur und Absichten uns fremd sind, dessen Machthaber im Übrigen keinen vertrauenswürdigen Eindruck machen immer bedrohlich und überhaupt nicht schön. Wie war das aber vor 40 oder 50 Jahren mit Mao und Chruschttschow ? Oder ist Pakistan mit seinen Atomwaffe so viel vertrauenswürdiger als der Iran ?

Die multipolare Welt entwickelt sich -vielleicht leider- in eine Richtung hin zu einer Lage, die der im späten 19. Jahrhundert nicht unähnlich ist  Und das kann schrecklich haben....]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Iran als das Land des Bösen ?<br />
Ja, der Benjamin, sicherlich einer der Hardliner, die die Welt nicht braucht. Auch die Betonung des Überreligiösen mit Geschichten aus dem Alten Testament, die schon 4000 Jahren alt sind&#8230;. Was haben der heutigen Realität zu tun?<br />
Nichts. Es ist vielmehr so, dass die Unterstützung für solcherlei religiösen Unsinn Wasser auf die Mühlen der Islamisten ist.<br />
Kommt in Amerika, das sich ja auch zunehmend &#8220;religonalisiert&#8221; gut an, wie natürlich das vielbeschworene &#8220;promised land&#8221;. Wer darf eigentlich entscheiden, ob jemand über Atomwaffen verfügt und wer nicht ?<br />
Sicher sind Atomwaffen in der Hand wenig berechenbarer Machtpolitiker in einem Land, dessen Kultur und Absichten uns fremd sind, dessen Machthaber im Übrigen keinen vertrauenswürdigen Eindruck machen immer bedrohlich und überhaupt nicht schön. Wie war das aber vor 40 oder 50 Jahren mit Mao und Chruschttschow ? Oder ist Pakistan mit seinen Atomwaffe so viel vertrauenswürdiger als der Iran ?</p>
<p>Die multipolare Welt entwickelt sich -vielleicht leider- in eine Richtung hin zu einer Lage, die der im späten 19. Jahrhundert nicht unähnlich ist  Und das kann schrecklich haben&#8230;.</p>
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