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	<title>Kommentare zu: Troika-Rückkehr und Reparationsforderungen – Der nächste Akt im griechisch-europäischen Drama</title>
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	<description>Die unabhängige Blogzeitung</description>
	<lastBuildDate>Wed, 16 Sep 2015 18:00:21 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: bernd bickel</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/03/troika-rueckkehr-und-reparationsforderungen-der-naechste-akt-im-griechisch-europaeischen-drama/#comment-367</link>
		<dc:creator><![CDATA[bernd bickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2015 19:19:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ja in Griechenland sind schon ziemlich populistische Kräfte am Werk.
Nun steckt im Wort Ppopulismus auch der Wortstamm populus - Volk- .
Vielleicht braucht es in manchen Zeiten &quot;den Populismus&quot; ? &quot;Die Deutschen&quot; haben damit sehr schlechte Erfahrungen gemacht, aber haben das auch andere Länder ? Vielleicht braucht es in schwierigen Situationen einen entscheidungsstarken &quot;Führer&quot; -hier wertneutral gemeint, ohne Anspielung!- ? Oder ein Volk, das eine Revolution anstößt.....
Ob allerdings Alexis Tsipras dieser Rolle entspricht steht noch nicht fest.  Andere Populisten werden in Europa auf der politischen Bühne erscheinen und für Umbrüche im jeweiligen Establishment sorgen. Für manche Gesellschaften kann das, wenn man manche Regierungen sieht, vorübergehend auch eine Wende zum Besseren sein.

Es ist alles noch unentschieden. Die Entwicklung ist schwer vorhersagbar. Einige Protagonisten bemühen sich redlich um eine Rettung des Euro und der &quot;Eurokraite&quot;. Auch wenn diese konzilianteren Kräfte sich dieses mal wieder durchsetzen, was werden sie erreichen ?
Inzwischen wird das Hantieren mit Billionen, -für mich selbst sind Milliarden schon unheimliche Größen-, um ein System zu stabilisieren, dessen Funktionieren in den letzten 12 Jahren immer wieder in Frage gestellt wurde, unheimlich. Das Volk oder die Völer Europas sind letztlich die Leidtragenden, wenn alles irgendwann schiefgeht . Und die Gefahr wächst von Krise zu Krise, weil kein Problem in so kurzen Zeiträumen gelöst werden kann. Es wird vielleicht mit einem großen Knall enden......
Wie es aussieht gehen die Deutschen als der Hauptgewinner durch die Etablierung des Euros hervor. Aber nach kurzfristigen Ausbrüchen von Reichtum in einzelnen Ländern, ist die Einführung der &quot;Gemeinschaftwährung&quot; inzwischen diskreditiert. Man hat versäumt oder konnte es auch gesellschaftlich nicht durchsetzen einer Währungsunion auch eine &quot;Gesellschaftunion&quot; folgen zu lassen. Damit aber blieben die Volkswirtschaften weiter sich selbst überlassen -mit einer Einheitswährung-, Unterschieden in diesen einzelnen Volkswirtschafften wurde aber nicht durch Ausgleichsmechanismen abgeholfen. Und hier wird auch zukünftig der Schwachpunkt im System zu suchen sein. Man kann zwar versuchen das alles mit Billionen von Euro irgendwie zu überbrücken, aber grundlegende Probleme bleiben. Und wer glaubt schon, dass die Produktivität der griechischen oder portugisischen Industrie die von Deutschland oder Finnland erreicht. Eine solche Annahme , dass nämlich diese Länder einen Rückstand ihrer Industrie irgendwie aufholen, liegt tatsächlich der Idee der Schaffung des Euros zugrunde.
Irre oder ? Naja hinterher ist man immer schlauer. Aber ich glaube, dass jeder mit normalem Menschenverstand dieses Problem besser hätten analysieren können, als die Experten von Goldman Sachs, die seinerzeit Griechenland beraten haben....]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja in Griechenland sind schon ziemlich populistische Kräfte am Werk.<br />
Nun steckt im Wort Ppopulismus auch der Wortstamm populus &#8211; Volk- .<br />
Vielleicht braucht es in manchen Zeiten &#8220;den Populismus&#8221; ? &#8220;Die Deutschen&#8221; haben damit sehr schlechte Erfahrungen gemacht, aber haben das auch andere Länder ? Vielleicht braucht es in schwierigen Situationen einen entscheidungsstarken &#8220;Führer&#8221; -hier wertneutral gemeint, ohne Anspielung!- ? Oder ein Volk, das eine Revolution anstößt&#8230;..<br />
Ob allerdings Alexis Tsipras dieser Rolle entspricht steht noch nicht fest.  Andere Populisten werden in Europa auf der politischen Bühne erscheinen und für Umbrüche im jeweiligen Establishment sorgen. Für manche Gesellschaften kann das, wenn man manche Regierungen sieht, vorübergehend auch eine Wende zum Besseren sein.</p>
<p>Es ist alles noch unentschieden. Die Entwicklung ist schwer vorhersagbar. Einige Protagonisten bemühen sich redlich um eine Rettung des Euro und der &#8220;Eurokraite&#8221;. Auch wenn diese konzilianteren Kräfte sich dieses mal wieder durchsetzen, was werden sie erreichen ?<br />
Inzwischen wird das Hantieren mit Billionen, -für mich selbst sind Milliarden schon unheimliche Größen-, um ein System zu stabilisieren, dessen Funktionieren in den letzten 12 Jahren immer wieder in Frage gestellt wurde, unheimlich. Das Volk oder die Völer Europas sind letztlich die Leidtragenden, wenn alles irgendwann schiefgeht . Und die Gefahr wächst von Krise zu Krise, weil kein Problem in so kurzen Zeiträumen gelöst werden kann. Es wird vielleicht mit einem großen Knall enden&#8230;&#8230;<br />
Wie es aussieht gehen die Deutschen als der Hauptgewinner durch die Etablierung des Euros hervor. Aber nach kurzfristigen Ausbrüchen von Reichtum in einzelnen Ländern, ist die Einführung der &#8220;Gemeinschaftwährung&#8221; inzwischen diskreditiert. Man hat versäumt oder konnte es auch gesellschaftlich nicht durchsetzen einer Währungsunion auch eine &#8220;Gesellschaftunion&#8221; folgen zu lassen. Damit aber blieben die Volkswirtschaften weiter sich selbst überlassen -mit einer Einheitswährung-, Unterschieden in diesen einzelnen Volkswirtschafften wurde aber nicht durch Ausgleichsmechanismen abgeholfen. Und hier wird auch zukünftig der Schwachpunkt im System zu suchen sein. Man kann zwar versuchen das alles mit Billionen von Euro irgendwie zu überbrücken, aber grundlegende Probleme bleiben. Und wer glaubt schon, dass die Produktivität der griechischen oder portugisischen Industrie die von Deutschland oder Finnland erreicht. Eine solche Annahme , dass nämlich diese Länder einen Rückstand ihrer Industrie irgendwie aufholen, liegt tatsächlich der Idee der Schaffung des Euros zugrunde.<br />
Irre oder ? Naja hinterher ist man immer schlauer. Aber ich glaube, dass jeder mit normalem Menschenverstand dieses Problem besser hätten analysieren können, als die Experten von Goldman Sachs, die seinerzeit Griechenland beraten haben&#8230;.</p>
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		<title>Von: jwalter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jwalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2015 11:54:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wenn man sich die schrille, teils hysterische Rhetorik und Semantik - auf beiden Seiten! - anschaut, scheint die Zeit der Populisten längst schon angebrochen zu sein. Aber &quot;schlimmer geht &#039;s immer&quot;, wie man ja sagt. Man kann nur hoffen, dass diejenigen, die (zumindest) zur semantisch-rhetorischen Deeskalation aufrufen, Gehör finden werden.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man sich die schrille, teils hysterische Rhetorik und Semantik &#8211; auf beiden Seiten! &#8211; anschaut, scheint die Zeit der Populisten längst schon angebrochen zu sein. Aber &#8220;schlimmer geht &#8216;s immer&#8221;, wie man ja sagt. Man kann nur hoffen, dass diejenigen, die (zumindest) zur semantisch-rhetorischen Deeskalation aufrufen, Gehör finden werden.</p>
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	</item>
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		<title>Von: Bernd Bickel</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/03/troika-rueckkehr-und-reparationsforderungen-der-naechste-akt-im-griechisch-europaeischen-drama/#comment-365</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bernd Bickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2015 14:14:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ja &quot;schrill&quot; trifft es besten. Eine schöne Idee ist auch die steuerliche Absetzbarkeit eines Griechenlandurlaubs - vielleicht auch von griechischem Essen in der Mittagspause....

Die Lage lässt sich jetzt nicht mehr bessern, weil sämtliches Vertrauen mit wirklich lächerlichen Ideen zur Beseitigung einer wirtschaftlichen Notlage verspielt worden ist. 

Es ist doch völlig klar, dass ein Volk von 10 Millionen Griechen eine Staatsschuld von 320 Milliarden (dreihundertzwanzig Milliarden) nicht zurückzahlen kann. An dieses Faktum, obwohl schon lange bekannt, kommt keiner vorbei. Das Thema geht nicht mehr weg. Aber es weiß jeder, auch der Spieltheoretiker Varoufakis, dass wenn die Karten offen gelegt sind, eigentlich keine Spielzüge mehr möglich. Rien ne vas plus.

Meines Erachtens war es das mit Griechenland und der Europäischen Union in der bisherigen Form. Es kann sein, dass man die 320 Mrd. Euro irgendwie vergemeinschaftet und die europäischen Steuerzahler dafür aufkommen lässt. Der Weisheit letzter Schluss ist das sowieso nicht, weil keiner mehr zum &quot;Business as usual&quot; zurückkehren kann.

Und dann kommt die Zeit der Populisten.....]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja &#8220;schrill&#8221; trifft es besten. Eine schöne Idee ist auch die steuerliche Absetzbarkeit eines Griechenlandurlaubs &#8211; vielleicht auch von griechischem Essen in der Mittagspause&#8230;.</p>
<p>Die Lage lässt sich jetzt nicht mehr bessern, weil sämtliches Vertrauen mit wirklich lächerlichen Ideen zur Beseitigung einer wirtschaftlichen Notlage verspielt worden ist. </p>
<p>Es ist doch völlig klar, dass ein Volk von 10 Millionen Griechen eine Staatsschuld von 320 Milliarden (dreihundertzwanzig Milliarden) nicht zurückzahlen kann. An dieses Faktum, obwohl schon lange bekannt, kommt keiner vorbei. Das Thema geht nicht mehr weg. Aber es weiß jeder, auch der Spieltheoretiker Varoufakis, dass wenn die Karten offen gelegt sind, eigentlich keine Spielzüge mehr möglich. Rien ne vas plus.</p>
<p>Meines Erachtens war es das mit Griechenland und der Europäischen Union in der bisherigen Form. Es kann sein, dass man die 320 Mrd. Euro irgendwie vergemeinschaftet und die europäischen Steuerzahler dafür aufkommen lässt. Der Weisheit letzter Schluss ist das sowieso nicht, weil keiner mehr zum &#8220;Business as usual&#8221; zurückkehren kann.</p>
<p>Und dann kommt die Zeit der Populisten&#8230;..</p>
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