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	<title>Kommentare zu: Wer ist für die Flüchtlinge im Mittelmeer verantwortlich?</title>
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	<description>Die unabhängige Blogzeitung</description>
	<lastBuildDate>Wed, 16 Sep 2015 18:00:21 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Bernd Bickel</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/04/wer-ist-fuer-die-fluechtlinge-im-mittelmeer-verantwortlich/#comment-511</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bernd Bickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2015 20:17:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogumschau.de/?p=861#comment-511</guid>
		<description><![CDATA[Wie immer ist es so einfach, wie es Klaus Kleber uns täglich präsentiert, nicht, davon abgesehen, dass er (auch andere) als heute-Sprecher gutes Geld verdient und von den Tantiemen seiner Bücher ganz leben könnte. Und das alles auch irgendwie der Weltlage und &quot;den Flüchtlingen&quot; geschuldet....

Zuerst sind da Menschen die verzweifelt aus ihren Ländern fliehen. Denen gebührt Schutz. Dann sind da aber sehr viele, die aus wirtschaftlichen Interessen ihre Heimat verlassen. 

-Und da fängt schon das Problem an-

Wer will an welchem Ort folgendes entscheiden:
Wer hat Anspruch auf Schutz, weil ihm im eigenen Land nach dem Leben getrachtet wird ?
Wer will nur nach Europa, um dort unlauteren Machenschaften nachzugehen ?
Wer will nach Europa, um dort integriert und als Mitbürger akzeptiert, sich eine neue Existenz aufzubauen ?

Europa kann insoweit für Ursachen der Armutsmigration verantwortlich gemacht werden, wie Deutschland für den Holocaust, die Amerikaner und Australier für die Verfolgung der Ureinwohner ihrer Länder, die Türkei für den Völkermord an den Armeniern usw....
Alle Probleme, die derzeit im &quot;Orient&quot; und in Afrika auftreten, gehen auf eine Kolonialpolitik zurück. Es ist natürlich nach Jahrzehnten oder Jahrhunderten immer schwer dann Verantwortliche zu finden; letztlich führt das zu nichts, weil man nicht bei Adam und Eva anfangen kann, alle Konflikte ihren Verursachern nach langer Zeit vorzuhalten. Geschichte funktioniert so nicht, - vielleicht leider; vielleicht auch ganz gut so, wer das weiß das schon-

Ja und da sind ganz böse Leute: Die Schlepper.

Es ist doch so, dass Flüchtlinge (eigentlich kein schönes Wort) irgendwie sehen müssen, über Grenzen zu gelangen, die legal nicht überquert werden können. Dazu braucht es &quot;den Schlepper&quot; -gewiss sicherlich recht skrupellose Gesellen. Aber was ist die Alternative ? 

Europa müsste allen, die ja bisher nur illegal einreisen können, eine legale Einreise gestatten.
Geht das ? Ist das realistisch ?
Eines ist aber auch ganz klar:
Wer sich in Seenot befindet, muss gerettet werden. Aber ob ausgerechnet Deutschland, dessen Grenzen irgendwo bei Berchtesgaden südlich enden, im Mittelmeer dafür verantwortlich ist, muss man nicht weiter diskutieren. Es ist aber schon so, dass nicht alle in Lampedusa Gestrandeten auch in Italien bleiben. Da würde es sich die EU doch etwas zu einfach machen.

Die Ursachen für die Migration zu bekämpfen, &quot;geht nicht&quot;.  Wer will das machen ? Wie soll mit welchen Mitteln interveniert werden ? 
Zuletzt führte das alles zu &quot;failed states&quot;, wie auch das dem französischen Kommunalwahlkampf geopferte Libyen.. Außerdem wäre das dann auch wieder so eine Art Neokolonialismus....

Vielleicht kann sich die hiesige, besser wäre es die gesamte europäische Politik auf klare Regeln für eine Einwanderung und für Asyl einigen, die rechtsverbindlich ist und auch konsequent umgesetzt wird.
Meines Erachtens muss mit dem Tag der Einreise folgendes festgestellt werden:
Es handelt sich um ein berechtigtes Interesse Asyl zu beantragen- solche Personen genießen solange ein Asylgrund besteht, uneingeschränkt Asyl, was auch beinhalten sollte, sofort einer Erwerbsarbeit nachgehen zu können.
Es handelt sich um Migranten, die wirtschaftliche Interessen verfolgen, die gesellschaftlich nicht akzeptiert sind. Dann kann nur die sofortige Rückführung in das Heimatland erfolgen.
Es kommen Migranten, die ohne Asylgrund sofort oder nach einer Ausbildung eine Erwerbsarbeit aufnehmen können und wollen. Ja und die &quot;braucht man&quot; vielleicht auch.....
Aber das ist eine zweischneidiges Schwert, wenn der brain drain die Besten eines Landes auswandern lässt......

Es ist tatsächlich mehr Pragamatismus notwendig:
Eine funktionierende Seenotrettung
Ein wirksamer Küstenschutz betroffener Länder, um unkontrollierte Fluchtbewegungen zu verhindern, was ja zu den jüngsten Katastrophen führt
Robuste Regularien, wer, wann und wie in europäische Länder einwandern kann und wer sie auch wieder verlassen muss
Da hilft die schon fast an Hysterie grenzende Empörung wenig.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie immer ist es so einfach, wie es Klaus Kleber uns täglich präsentiert, nicht, davon abgesehen, dass er (auch andere) als heute-Sprecher gutes Geld verdient und von den Tantiemen seiner Bücher ganz leben könnte. Und das alles auch irgendwie der Weltlage und &#8220;den Flüchtlingen&#8221; geschuldet&#8230;.</p>
<p>Zuerst sind da Menschen die verzweifelt aus ihren Ländern fliehen. Denen gebührt Schutz. Dann sind da aber sehr viele, die aus wirtschaftlichen Interessen ihre Heimat verlassen. </p>
<p>-Und da fängt schon das Problem an-</p>
<p>Wer will an welchem Ort folgendes entscheiden:<br />
Wer hat Anspruch auf Schutz, weil ihm im eigenen Land nach dem Leben getrachtet wird ?<br />
Wer will nur nach Europa, um dort unlauteren Machenschaften nachzugehen ?<br />
Wer will nach Europa, um dort integriert und als Mitbürger akzeptiert, sich eine neue Existenz aufzubauen ?</p>
<p>Europa kann insoweit für Ursachen der Armutsmigration verantwortlich gemacht werden, wie Deutschland für den Holocaust, die Amerikaner und Australier für die Verfolgung der Ureinwohner ihrer Länder, die Türkei für den Völkermord an den Armeniern usw&#8230;.<br />
Alle Probleme, die derzeit im &#8220;Orient&#8221; und in Afrika auftreten, gehen auf eine Kolonialpolitik zurück. Es ist natürlich nach Jahrzehnten oder Jahrhunderten immer schwer dann Verantwortliche zu finden; letztlich führt das zu nichts, weil man nicht bei Adam und Eva anfangen kann, alle Konflikte ihren Verursachern nach langer Zeit vorzuhalten. Geschichte funktioniert so nicht, &#8211; vielleicht leider; vielleicht auch ganz gut so, wer das weiß das schon-</p>
<p>Ja und da sind ganz böse Leute: Die Schlepper.</p>
<p>Es ist doch so, dass Flüchtlinge (eigentlich kein schönes Wort) irgendwie sehen müssen, über Grenzen zu gelangen, die legal nicht überquert werden können. Dazu braucht es &#8220;den Schlepper&#8221; -gewiss sicherlich recht skrupellose Gesellen. Aber was ist die Alternative ? </p>
<p>Europa müsste allen, die ja bisher nur illegal einreisen können, eine legale Einreise gestatten.<br />
Geht das ? Ist das realistisch ?<br />
Eines ist aber auch ganz klar:<br />
Wer sich in Seenot befindet, muss gerettet werden. Aber ob ausgerechnet Deutschland, dessen Grenzen irgendwo bei Berchtesgaden südlich enden, im Mittelmeer dafür verantwortlich ist, muss man nicht weiter diskutieren. Es ist aber schon so, dass nicht alle in Lampedusa Gestrandeten auch in Italien bleiben. Da würde es sich die EU doch etwas zu einfach machen.</p>
<p>Die Ursachen für die Migration zu bekämpfen, &#8220;geht nicht&#8221;.  Wer will das machen ? Wie soll mit welchen Mitteln interveniert werden ?<br />
Zuletzt führte das alles zu &#8220;failed states&#8221;, wie auch das dem französischen Kommunalwahlkampf geopferte Libyen.. Außerdem wäre das dann auch wieder so eine Art Neokolonialismus&#8230;.</p>
<p>Vielleicht kann sich die hiesige, besser wäre es die gesamte europäische Politik auf klare Regeln für eine Einwanderung und für Asyl einigen, die rechtsverbindlich ist und auch konsequent umgesetzt wird.<br />
Meines Erachtens muss mit dem Tag der Einreise folgendes festgestellt werden:<br />
Es handelt sich um ein berechtigtes Interesse Asyl zu beantragen- solche Personen genießen solange ein Asylgrund besteht, uneingeschränkt Asyl, was auch beinhalten sollte, sofort einer Erwerbsarbeit nachgehen zu können.<br />
Es handelt sich um Migranten, die wirtschaftliche Interessen verfolgen, die gesellschaftlich nicht akzeptiert sind. Dann kann nur die sofortige Rückführung in das Heimatland erfolgen.<br />
Es kommen Migranten, die ohne Asylgrund sofort oder nach einer Ausbildung eine Erwerbsarbeit aufnehmen können und wollen. Ja und die &#8220;braucht man&#8221; vielleicht auch&#8230;..<br />
Aber das ist eine zweischneidiges Schwert, wenn der brain drain die Besten eines Landes auswandern lässt&#8230;&#8230;</p>
<p>Es ist tatsächlich mehr Pragamatismus notwendig:<br />
Eine funktionierende Seenotrettung<br />
Ein wirksamer Küstenschutz betroffener Länder, um unkontrollierte Fluchtbewegungen zu verhindern, was ja zu den jüngsten Katastrophen führt<br />
Robuste Regularien, wer, wann und wie in europäische Länder einwandern kann und wer sie auch wieder verlassen muss<br />
Da hilft die schon fast an Hysterie grenzende Empörung wenig.</p>
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		<title>Von: Bimbo</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/04/wer-ist-fuer-die-fluechtlinge-im-mittelmeer-verantwortlich/#comment-508</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bimbo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2015 07:38:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Verantwortlich sind zuallererst die USA.

Denn diese haben Libyen und Gadaffi bombardiert.

Bei diesen Freunden ..........]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Verantwortlich sind zuallererst die USA.</p>
<p>Denn diese haben Libyen und Gadaffi bombardiert.</p>
<p>Bei diesen Freunden &#8230;&#8230;&#8230;.</p>
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