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	<title>Kommentare zu: Schiffe versenken oder Quotenregelung? Reaktionen auf die Bootsflüchtlinge im Mittelmeer</title>
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	<description>Die unabhängige Blogzeitung</description>
	<lastBuildDate>Wed, 16 Sep 2015 18:00:21 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Bernd Bickel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bernd Bickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2015 11:29:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die gesamte Empörung über sogenannte &quot;Schleuserbanden&quot; ist schon sehr zynisch.
Sind solche Schleuser schuld daran, dass sie ihre Boote Flüchtlingen gegen ein Entgelt zu Verfügung stellen, damit &quot;sie ihr Glück versuchen&quot; ? Sollen sie ihre Boote unentgeltlich hergeben ? Sollen sie sich weigern Geld zu verdienen, auch wenn das entsprechende Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes gar nicht verletzt ?
Wer sind denn die Mitglieder in Schleuserbanden ?
Sind es nicht eher zufällige Kleinhändler und Fischer, die zugegebener Maßen am Elend Anderer profitieren ?
Tun das aber Ärzte nicht auch, wenn sie gegen -in manchen Ländern, nicht Deutschland- horrende Gebühren Kranke behandeln ?

Eine Flüchtlingsproblematik gibt es ja nicht erst seit vorgestern, sondern schon seit Menschengedenken. Nun hat sich natürlich seit der Völkerwanderung des ausgehenden Altertums Vieles verändert, jedoch nicht der Status &quot;des Flüchtlings&quot;. Das soll offenbar geändert werden, indem man versucht mit unseren inzwischen etablierten Rechts-und Moralvorschriften - auch mit &quot;Gutmenschentum&quot;- Festlegungen zu treffen. Dabei wird aber außer Acht gelassen, dass die hiesigen Rechtsnormen an den EU-Außengrenzen aufhören. Man kann nicht auf hoher See außerhalb von Hoheitsgewässer einfach mal so Boote aufbringen, die Menschen befördern, und diese dann zerstören. Dies wird oben schon ganz richtig festgestellt. Und wie soll ein &quot;Einmarsch&quot; in Libyen eigentlich durchgeführt werden. Ist das nicht ein souveräner Staat, der zugegebenermaßen derzeit eher nicht über eine staatliche Ordnung verfügt, aber dennoch als solcher zu betrachten ist.

Wie soll nun mit Flüchtlingen umgegangen werden ?
Dies ist eigentlich vom Menschverstand ganz einfach. Wer es schafft nach Europa zu gelangen und aus einem Gebiet stammt, wo Gefahr für &quot;Leib und Leben&quot; besteht, der hat Anspruch auf Asyl, jeder Andere jedoch nicht. Eine Prüfung von Ansprüchen ist einfach, denn jedes Land der EU insbesondere die Bundesrepublik verfügt über Botschaften und Nachrichtendienste, die sehr genau wissen, was in einzelnen Ländern vor sich geht und was nicht. Deshalb ist eine Prüfung eines Asylantrages eigentlich in wenigen Minuten durchführbar und könnte auch an den Außengrenzen der EU durchaus erfolgen. 
Selbstverständlich können Bulgarien, Italien, Griechenland, Malta und Spanien nicht alle Flüchtlinge aufnehmen und eine EU-weite Verteilung muss!! erfolgen. Aber auch dies scheint wie alles in der EU zum Problem zu werden und stellt diese Institution wieder einmal mehr in Frage.

Es muss aber auch klar sein, dass ein Migrationsbewegung nicht nur in einer Richtung stattfindet, sondern  konsequent gehandelt werden muss, wenn sich ein Missbrauch abzeichnet. Sonst gerät alles völlig außer Kontrolle. Es fehlt wie immer am Konzept eines entschlossenen und zielgerichteten politischen Handelns]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die gesamte Empörung über sogenannte &#8220;Schleuserbanden&#8221; ist schon sehr zynisch.<br />
Sind solche Schleuser schuld daran, dass sie ihre Boote Flüchtlingen gegen ein Entgelt zu Verfügung stellen, damit &#8220;sie ihr Glück versuchen&#8221; ? Sollen sie ihre Boote unentgeltlich hergeben ? Sollen sie sich weigern Geld zu verdienen, auch wenn das entsprechende Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes gar nicht verletzt ?<br />
Wer sind denn die Mitglieder in Schleuserbanden ?<br />
Sind es nicht eher zufällige Kleinhändler und Fischer, die zugegebener Maßen am Elend Anderer profitieren ?<br />
Tun das aber Ärzte nicht auch, wenn sie gegen -in manchen Ländern, nicht Deutschland- horrende Gebühren Kranke behandeln ?</p>
<p>Eine Flüchtlingsproblematik gibt es ja nicht erst seit vorgestern, sondern schon seit Menschengedenken. Nun hat sich natürlich seit der Völkerwanderung des ausgehenden Altertums Vieles verändert, jedoch nicht der Status &#8220;des Flüchtlings&#8221;. Das soll offenbar geändert werden, indem man versucht mit unseren inzwischen etablierten Rechts-und Moralvorschriften &#8211; auch mit &#8220;Gutmenschentum&#8221;- Festlegungen zu treffen. Dabei wird aber außer Acht gelassen, dass die hiesigen Rechtsnormen an den EU-Außengrenzen aufhören. Man kann nicht auf hoher See außerhalb von Hoheitsgewässer einfach mal so Boote aufbringen, die Menschen befördern, und diese dann zerstören. Dies wird oben schon ganz richtig festgestellt. Und wie soll ein &#8220;Einmarsch&#8221; in Libyen eigentlich durchgeführt werden. Ist das nicht ein souveräner Staat, der zugegebenermaßen derzeit eher nicht über eine staatliche Ordnung verfügt, aber dennoch als solcher zu betrachten ist.</p>
<p>Wie soll nun mit Flüchtlingen umgegangen werden ?<br />
Dies ist eigentlich vom Menschverstand ganz einfach. Wer es schafft nach Europa zu gelangen und aus einem Gebiet stammt, wo Gefahr für &#8220;Leib und Leben&#8221; besteht, der hat Anspruch auf Asyl, jeder Andere jedoch nicht. Eine Prüfung von Ansprüchen ist einfach, denn jedes Land der EU insbesondere die Bundesrepublik verfügt über Botschaften und Nachrichtendienste, die sehr genau wissen, was in einzelnen Ländern vor sich geht und was nicht. Deshalb ist eine Prüfung eines Asylantrages eigentlich in wenigen Minuten durchführbar und könnte auch an den Außengrenzen der EU durchaus erfolgen.<br />
Selbstverständlich können Bulgarien, Italien, Griechenland, Malta und Spanien nicht alle Flüchtlinge aufnehmen und eine EU-weite Verteilung muss!! erfolgen. Aber auch dies scheint wie alles in der EU zum Problem zu werden und stellt diese Institution wieder einmal mehr in Frage.</p>
<p>Es muss aber auch klar sein, dass ein Migrationsbewegung nicht nur in einer Richtung stattfindet, sondern  konsequent gehandelt werden muss, wenn sich ein Missbrauch abzeichnet. Sonst gerät alles völlig außer Kontrolle. Es fehlt wie immer am Konzept eines entschlossenen und zielgerichteten politischen Handelns</p>
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