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	<title>Kommentare zu: Die Toten unter uns – Zur (Kunst-) Aktion des „Zentrums für politische Schönheit“</title>
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	<description>Die unabhängige Blogzeitung</description>
	<lastBuildDate>Wed, 16 Sep 2015 18:00:21 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Bernd Bickel</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/06/die-toten-unter-uns-die-kunst-aktion-des-zentrums-fuer-politische-schoenheit/#comment-560</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bernd Bickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2015 07:29:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogumschau.de/?p=965#comment-560</guid>
		<description><![CDATA[Es bleibt schwierig die Aktion einzuordnen. Ist sie mehr Kunst, eine politische Aktion bzw. Demonstration oder gar Klamauk. Ist die gewählt Form richtig oder driftet es ins Geschmacklose ab ? Wer steckt hinter der Aktion und profiliert sich vielleicht auf Kosten ums Leben gekommener Flüchtlinge ?

Das Thema selbst fordert ja zu emotionalen Debatten heraus. Jedoch müssen Lösungen gefunden werden, die eben nicht aus einer Emotion entspringen, sondern rational begründet sind und zur Rechtssicherheit beitragen, auch wenn sich das bürokratisch geschwollen anhört. Die Vernunft ist gefordert, wobei natürlich jeder durchaus auch emotional etwas beitragen darf.
Es sollte aber nicht dazu kommen, dass wieder Heerscharen, deren einzige Lebensaufgabe darin besteht betroffen zu sein, aber sonst nichts aber auch gar nichts zur Lösung beitragen, die öffentlich Meinungsführerschaft reklamieren und so einen dringenden Prozess zur Schaffung staatlicher Ordnung blockieren.
Ich glaube im Übrigen nicht, dass man (in diesem Fall die Gesellschaft und die Politik) es sich bei diesem Problem zu einfach macht. Gerade Deutschland ist durchaus bemüht Flüchtlingen zu helfen. Leider verheddert man sich oft in bürokratischer Überreglementierung und nicht durchgesetzten schon bestehenden gesetzlichen Regelungen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es bleibt schwierig die Aktion einzuordnen. Ist sie mehr Kunst, eine politische Aktion bzw. Demonstration oder gar Klamauk. Ist die gewählt Form richtig oder driftet es ins Geschmacklose ab ? Wer steckt hinter der Aktion und profiliert sich vielleicht auf Kosten ums Leben gekommener Flüchtlinge ?</p>
<p>Das Thema selbst fordert ja zu emotionalen Debatten heraus. Jedoch müssen Lösungen gefunden werden, die eben nicht aus einer Emotion entspringen, sondern rational begründet sind und zur Rechtssicherheit beitragen, auch wenn sich das bürokratisch geschwollen anhört. Die Vernunft ist gefordert, wobei natürlich jeder durchaus auch emotional etwas beitragen darf.<br />
Es sollte aber nicht dazu kommen, dass wieder Heerscharen, deren einzige Lebensaufgabe darin besteht betroffen zu sein, aber sonst nichts aber auch gar nichts zur Lösung beitragen, die öffentlich Meinungsführerschaft reklamieren und so einen dringenden Prozess zur Schaffung staatlicher Ordnung blockieren.<br />
Ich glaube im Übrigen nicht, dass man (in diesem Fall die Gesellschaft und die Politik) es sich bei diesem Problem zu einfach macht. Gerade Deutschland ist durchaus bemüht Flüchtlingen zu helfen. Leider verheddert man sich oft in bürokratischer Überreglementierung und nicht durchgesetzten schon bestehenden gesetzlichen Regelungen.</p>
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		<title>Von: jwalter</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/06/die-toten-unter-uns-die-kunst-aktion-des-zentrums-fuer-politische-schoenheit/#comment-559</link>
		<dc:creator><![CDATA[jwalter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2015 14:44:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es handelt sich ja in diesem Falle schon um eine sehr dringliche - man könnte auch sagen: drastische - Aktion, die doch noch einmal anders wirkt als Fotos oder abstrakte Zahlen von ertrunkenen Flüchtenden. Das macht die Debatte emotionaler, man kann ihr nicht so leicht ausweichen. Wie schnell werden ansonsten Berichte über &lt;em&gt;noch mehr Tote&lt;/em&gt; im Mittelmeer überblättert oder weggezappt. 
Dennoch bleiben natürlich die Fragen: Ist das die geeignete Form? Macht man es sich nicht zu einfach?
Der heutige &lt;a href=&quot;http://www.unhcr.de/unhcr/events/weltfluechtlingstag.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Weltflüchtlingstag&lt;/a&gt; scheint mir in jedem Falle der geeignete Rahmen, um über solche (und andere) Fragen nachzudenken. Ein &lt;em&gt;zu viel&lt;/em&gt; kann es hier eigentlich nicht geben.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es handelt sich ja in diesem Falle schon um eine sehr dringliche &#8211; man könnte auch sagen: drastische &#8211; Aktion, die doch noch einmal anders wirkt als Fotos oder abstrakte Zahlen von ertrunkenen Flüchtenden. Das macht die Debatte emotionaler, man kann ihr nicht so leicht ausweichen. Wie schnell werden ansonsten Berichte über <em>noch mehr Tote</em> im Mittelmeer überblättert oder weggezappt.<br />
Dennoch bleiben natürlich die Fragen: Ist das die geeignete Form? Macht man es sich nicht zu einfach?<br />
Der heutige <a href="http://www.unhcr.de/unhcr/events/weltfluechtlingstag.html" target="_blank" rel="nofollow">Weltflüchtlingstag</a> scheint mir in jedem Falle der geeignete Rahmen, um über solche (und andere) Fragen nachzudenken. Ein <em>zu viel</em> kann es hier eigentlich nicht geben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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		<title>Von: Bernd Bickel</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/06/die-toten-unter-uns-die-kunst-aktion-des-zentrums-fuer-politische-schoenheit/#comment-558</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bernd Bickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2015 12:39:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogumschau.de/?p=965#comment-558</guid>
		<description><![CDATA[Wie so oft kann man sich auch fragen Cui bonum.
Natürlich wollen Künstler - zumal solche die von Performance-Kunst leben oder leben wollen- auf sich aufmerksam machen. Dazu dienen dann in diesem Fall arme Menschen die auf der Flucht ihr Leben ließen. Das kann man finden wie man will- in der Kunst ist es jedenfalls legitim und erfüllt ja offenbar auch den Zweck den Künstler in das Licht der Öffentlichkeit zu rücken und ein Problem zu thematisieren. Allerdings ist dieses Problem in letzter Zeit doch eigentlich genug gewürdigt worden, so dass es auch der breiteren Öffentlichkeit durchaus bewusst geworden ist. Einer Performance hätte es nicht bedurft, um auf das Problem hinzuweisen.
Nun gut, jetzt hat es auch die Kunstschaffenden erreicht..... Trägt es aber etwas zur Lösung des Problems bei ?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie so oft kann man sich auch fragen Cui bonum.<br />
Natürlich wollen Künstler &#8211; zumal solche die von Performance-Kunst leben oder leben wollen- auf sich aufmerksam machen. Dazu dienen dann in diesem Fall arme Menschen die auf der Flucht ihr Leben ließen. Das kann man finden wie man will- in der Kunst ist es jedenfalls legitim und erfüllt ja offenbar auch den Zweck den Künstler in das Licht der Öffentlichkeit zu rücken und ein Problem zu thematisieren. Allerdings ist dieses Problem in letzter Zeit doch eigentlich genug gewürdigt worden, so dass es auch der breiteren Öffentlichkeit durchaus bewusst geworden ist. Einer Performance hätte es nicht bedurft, um auf das Problem hinzuweisen.<br />
Nun gut, jetzt hat es auch die Kunstschaffenden erreicht&#8230;.. Trägt es aber etwas zur Lösung des Problems bei ?</p>
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