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	<title>Kommentare zu: Reaktionen auf den G7-Gipfel im bayerischen Elmau</title>
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	<description>Die unabhängige Blogzeitung</description>
	<lastBuildDate>Wed, 16 Sep 2015 18:00:21 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Bernd Bickel</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/06/reaktionen-auf-den-g7-gipfel-im-bayerischen-elmau/#comment-553</link>
		<dc:creator><![CDATA[Bernd Bickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2015 15:36:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Früher war es besser .....?
Da hatte man sich ja zum ersten mal in Guadeloupe zusammengefunden. Gewiss auch nicht ganz billig, aber ohne die ganz große mediale Inszenierung.
Mit einer fast feudalen zur Schaustellung von Macht soll natürlich dem Rest der Welt ein Signal gegeben werden. Fraglich bleibt jedoch, ob es das richtige Signal ist. Man kann den Protagonisten schon eine neoimperiale Politik vorwerfen, was ja u.a. durch die Ausladung von Rußland und die Nichtberücksichtigung ehemaliger Kolonien bzw. Vasallenstaaten vollauf bestätigt wird.
Man wird sehen wohin das führt.
Ansonsten war es aber langweiliger als gedacht- zumindest das was nach außen gedrungen ist. Für die Umsetzung von Klimaschutzzielen hätte man den Gipfel in dieser Form nicht gebraucht und was heißt das schon konkret, wenn man utopische Ziele ins Auge fasst, die in 85 Jahren verwirklicht sein sollen.  Vielleicht herrschte auch eine große Ratlosigkeit vor, die man trotz des medialen Wirbels irgendwie zu erkennen glaubt. Der große Wurf war der G7-Gipfel jedenfalls nicht; vielleicht bemerkt man ja doch, dass die Welt multipolarer geworden ist und Indien, Rußland, Brasilien, China, Indonesien und die Arabische Welt doch geopolitisch mehr Gewicht aufbringen als Italien oder Japan.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Früher war es besser &#8230;..?<br />
Da hatte man sich ja zum ersten mal in Guadeloupe zusammengefunden. Gewiss auch nicht ganz billig, aber ohne die ganz große mediale Inszenierung.<br />
Mit einer fast feudalen zur Schaustellung von Macht soll natürlich dem Rest der Welt ein Signal gegeben werden. Fraglich bleibt jedoch, ob es das richtige Signal ist. Man kann den Protagonisten schon eine neoimperiale Politik vorwerfen, was ja u.a. durch die Ausladung von Rußland und die Nichtberücksichtigung ehemaliger Kolonien bzw. Vasallenstaaten vollauf bestätigt wird.<br />
Man wird sehen wohin das führt.<br />
Ansonsten war es aber langweiliger als gedacht- zumindest das was nach außen gedrungen ist. Für die Umsetzung von Klimaschutzzielen hätte man den Gipfel in dieser Form nicht gebraucht und was heißt das schon konkret, wenn man utopische Ziele ins Auge fasst, die in 85 Jahren verwirklicht sein sollen.  Vielleicht herrschte auch eine große Ratlosigkeit vor, die man trotz des medialen Wirbels irgendwie zu erkennen glaubt. Der große Wurf war der G7-Gipfel jedenfalls nicht; vielleicht bemerkt man ja doch, dass die Welt multipolarer geworden ist und Indien, Rußland, Brasilien, China, Indonesien und die Arabische Welt doch geopolitisch mehr Gewicht aufbringen als Italien oder Japan.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: cwiebe</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/06/reaktionen-auf-den-g7-gipfel-im-bayerischen-elmau/#comment-552</link>
		<dc:creator><![CDATA[cwiebe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2015 10:29:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Außendarstellung ist in der Tat fraglich. Darüber ließe sich weiter nachdenken. Weshalb wird der Gipfel auf diese Weise inszeniert? Diese Machtdemonstration, diese Politik im Hinterzimmer. Das ist tatsächlich ein vielleicht zu wenig beachteter Aspekt in der gesamten Debatte. Die symbolische Bedeutung ist ja immens und keineswegs zufällig.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Außendarstellung ist in der Tat fraglich. Darüber ließe sich weiter nachdenken. Weshalb wird der Gipfel auf diese Weise inszeniert? Diese Machtdemonstration, diese Politik im Hinterzimmer. Das ist tatsächlich ein vielleicht zu wenig beachteter Aspekt in der gesamten Debatte. Die symbolische Bedeutung ist ja immens und keineswegs zufällig.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: bernd bickel</title>
		<link>http://blogumschau.de/2015/06/reaktionen-auf-den-g7-gipfel-im-bayerischen-elmau/#comment-550</link>
		<dc:creator><![CDATA[bernd bickel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2015 16:09:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogumschau.de/?p=941#comment-550</guid>
		<description><![CDATA[Doch mit den sieben dort versammelten Staatschefs ist schon so etwas wie eine Weltregierung versammelt. Und genau das soll symbolisiert werden.
Die Bemäntelung des ganzen als Weltwirtschaftsgipflel ist in der Tat ein Anachronismus. Es geht auch nur sehr vordergründig um &quot;Wirtschaft&quot;, eher und das wird ja auch durch die Außerachtlassung von China, Indien und Russland mehr als deutlich, dass es um die Durchsetzung &quot;marktwirtschaftlicher Werte&quot; geht, die durch den &quot;Weltpolizisten&quot; USA zu Durchsetzung gelangen sollen. 
ABER.
Wir in Europa leben ganz gut mit dem System und auch das Gedeihen der Weltwirtschaft hat damit ganz gut funtkioniert. Man muss sich schon fragen, ob man in Indien oder Russland leben möchte (China ist ohnehin ein kultureller Sonderfall), wo Menschenrechte und generell individuelle Entfaltungsmöglichkeiten eben nicht so ausgepägt respektiert werden.... außer man vielleicht in Goa.

Die Außendarstellung des Ganzen ist jedoch katastrophal.
Es ist niemandem, mich eingeschlossen, zu vermitteln, dass ein Treffen von sieben &quot;Staatschefs&quot;, auch wenn sie mit Stäben anreisen, eine solch gigantischen Geldbetrag verschlingen. Dies hat etwas gigantomanes, fast schon Ceausescu-artiges....
Es wird die Bürger weiter von der Poliik entfremden. Ja und die Utopien, die am Rande eines solchen Gipfels gerne wahrgenommen werden, werden dann plötzlich als reale Alternative gesehen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Doch mit den sieben dort versammelten Staatschefs ist schon so etwas wie eine Weltregierung versammelt. Und genau das soll symbolisiert werden.<br />
Die Bemäntelung des ganzen als Weltwirtschaftsgipflel ist in der Tat ein Anachronismus. Es geht auch nur sehr vordergründig um &#8220;Wirtschaft&#8221;, eher und das wird ja auch durch die Außerachtlassung von China, Indien und Russland mehr als deutlich, dass es um die Durchsetzung &#8220;marktwirtschaftlicher Werte&#8221; geht, die durch den &#8220;Weltpolizisten&#8221; USA zu Durchsetzung gelangen sollen.<br />
ABER.<br />
Wir in Europa leben ganz gut mit dem System und auch das Gedeihen der Weltwirtschaft hat damit ganz gut funtkioniert. Man muss sich schon fragen, ob man in Indien oder Russland leben möchte (China ist ohnehin ein kultureller Sonderfall), wo Menschenrechte und generell individuelle Entfaltungsmöglichkeiten eben nicht so ausgepägt respektiert werden&#8230;. außer man vielleicht in Goa.</p>
<p>Die Außendarstellung des Ganzen ist jedoch katastrophal.<br />
Es ist niemandem, mich eingeschlossen, zu vermitteln, dass ein Treffen von sieben &#8220;Staatschefs&#8221;, auch wenn sie mit Stäben anreisen, eine solch gigantischen Geldbetrag verschlingen. Dies hat etwas gigantomanes, fast schon Ceausescu-artiges&#8230;.<br />
Es wird die Bürger weiter von der Poliik entfremden. Ja und die Utopien, die am Rande eines solchen Gipfels gerne wahrgenommen werden, werden dann plötzlich als reale Alternative gesehen.</p>
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