<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Blogumschau &#187; Facebook &#124; Blogumschau</title>
	<atom:link href="http://blogumschau.de/tag/facebook/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blogumschau.de</link>
	<description>Die unabhängige Blogzeitung</description>
	<lastBuildDate>Mon, 28 May 2018 08:56:30 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
		<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
		<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=3.9.40</generator>
	<item>
		<title>Social Freezing: Wem nützt das?</title>
		<link>http://blogumschau.de/2014/10/social-freezing-wem-nuetzt-das/</link>
		<comments>http://blogumschau.de/2014/10/social-freezing-wem-nuetzt-das/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2014 09:36:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[cwiebe]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogumschau.de/?p=596</guid>
		<description><![CDATA[Facebook und Apple machten bekannt, dass sie die Kosten für das Einfrieren von Eizellen für ihre Mitarbeiterinnen übernehmen werden. Das Einfrieren der Eizellen ermöglicht eine künstliche Befruchtung zu einem späteren Zeitpunkt. Ursprünglich sollte dies vor allem Krebspatientinnen helfen, denn bei einer Chemotherapie werden die Eierstöcke oftmals schwer geschädigt. Durch das <a href=" http://blogumschau.de/2014/10/social-freezing-wem-nuetzt-das/ "> &#8230;weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_598" style="width: 610px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://blogumschau.de/wp-content/uploads/2014/10/Social-Freezing.jpg"><img class="wp-image-598 size-full" src="http://blogumschau.de/wp-content/uploads/2014/10/Social-Freezing.jpg" alt="Social Freezing" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">&#8220;Social Freezing&#8221; von Pirapakar Kathirgamalingam</p></div>
<p>Facebook und Apple machten bekannt, dass sie die Kosten für das Einfrieren von Eizellen für ihre Mitarbeiterinnen übernehmen werden. Das Einfrieren der Eizellen ermöglicht eine künstliche Befruchtung zu einem späteren Zeitpunkt. Ursprünglich sollte dies vor allem Krebspatientinnen helfen, denn bei einer Chemotherapie werden die Eierstöcke oftmals schwer geschädigt. Durch das Einfrieren der Eizellen lässt sich der Kinderwunsch mit der Therapie vereinbaren.</p>
<p>Die Reaktionen auf dieses Angebot von Apple und Facebook sind in Deutschland heftig: Was bezwecken die Firmen? Und greifen sie nicht zu stark in die Privatsphäre der Mitarbeiterinnen ein?</p>
<p>Doch es ist nicht allein Empörung zu hören, auch andere Stimmen kommen zu Wort. Teresa Bücker schreibt in <a href="https://editionf.com/social-freezing-fremdbestimmung-unterstuetzung" target="_blank">Edition F</a>, es sei ja kein Druck den Apple und Facebook da ausübten. Das Angebot steht vor allem nicht alleine da, sondern ist eingebettet in eine Fülle von Maßnahmen, die die Unternehmen ergriffen haben, um Frauen bei der Familienplanung zu unterstützen. Facebook kümmert sich unter anderem um die Betreuung der Kinder, hilft bei Adoptionswünschen und zahlt für jedes Kind einer Facebook-Mitarbeiterin eine Prämie von 4.000 US-Dollar. Das Unternehmen wirbt also um Frauen, und in diesem Zusammenhang müsse das „Social Freezing“ gesehen werden.</p>
<p>Außerdem sei die Debatte nicht so ohne weiteres auf Deutschland übertragbar, weil in den USA die Unternehmen oftmals Leistungen übernehmen, die hierzulande die Krankenkassen zahlen. Apple und Facebook wollen also nicht die Familienplanung übernehmen, sondern im Gegenteil den Frauen neue Möglichkeiten eröffnen.</p>
<p>Diese Lesart wird auch in dem Blog <a href="http://paparockt.blogspot.de/2014/10/social-freezing-gibt-mir-mehr-zeit-mit.html" target="_blank">Paparockt </a>geteilt. Der Autor befürwortet diese neue Möglichkeit der Familienplanung, die Freiräume biete, Kind und Karriere besser aufeinander abzustimmen. Allerdings eröffnen sich diese Freiräume allein für die, die sowieso in einer privilegierten Situation sind. Für Deutschland sollte deshalb in Erwägung gezogen werden, dass Krankenkassen diese Leistung übernehmen.</p>
<p>Ganz anders beurteilt Katharina Nowak auf dem katholischen Blog <a href="http://www.kath-2-30.de/2014/10/24/naechstenliebe-oder-ausbeutung-einige-gedanken-zum-angebot-des-firmenfinanzierten-social-freezings/" target="_blank">kath 2:30</a> dieses Angebot von Facebook und Apple. Nowak kritisiert die Künstlichkeit dieses Vorgangs der Kindererzeugung. Vor allem aber deutet sie das Angebot von Apple und Facebook als eine Vorherrschaft der Wirtschaftlichkeit über den Menschen. Das Angebot suggeriere, die Karriere komme zuerst, nämlich dann, wenn die Frau biologisch am leistungsfähigsten ist, danach folgen die Kinder, wenn auch die Arbeitskraft ganz langsam nachlässt. Der Mensch werde hier letztlich für die wirtschaftlichen Interessen brauchbar gemacht. Das Ziel müsste nach Nowak umgekehrt sein, die Wirtschaft sollte den menschlichen Interessen weitgehend angepasst werden.</p>
<p>Aber geht diese Kritik nicht zu weit? Denn es ist ja bloß ein Angebot zweier US-Firmen, die Kosten zu übernehmen, um die Eizellen einzufrieren, das neben anderen Angeboten steht, die unter anderem auch den Kinderwunsch von Frauen erleichtern sollen.</p>
<p>Nein, sagt <a href="http://manfredbruckner.blogspot.de/2014/10/welcome-to-hell.html" target="_blank">Manfred Bruckner</a>, der den Druck zur Selbstoptimierung, der durch solche Angebote ausgelöst wird, scharf kritisiert. Es sei ein Angebot, das wie Freiheit aussähe, aber die Verantwortung für die optimale Planung in die Hände der Mitarbeiterin lege. Sogar der eigene Körper, sogar die Kinderplanung muss selbstbestimmt optimiert werden – um letztlich die Selbstausbeutung zu perfektionieren. Je mehr solche Möglichkeiten der Familienplanung bestehen, desto mehr lastet der Druck auf dem einzelnen, dies auch optimal umzusetzen. Und wenn ein Unternehmen wie Facebook für das Einfrieren der Eizellen bezahlt, dann sei darin eben eine Struktur der Optimierung zu erkennen, die alle Lebensbereiche umfasse, berufliche wie (ehemals) private.</p>
<p>Dass nun die Debatte über das Social Freezing durch den Vorstoß von Apple und Facebook vorangetrieben wird, ist sicherlich zu begrüßen. Und dahinter kommt eine sehr viel größere Frage zum Vorschein: In was für einer Gesellschaft wollen wir eigentlich leben?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blogumschau.de/2014/10/social-freezing-wem-nuetzt-das/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Google, Amazon, Facebook und die Macht: Dave Eggers Roman „Der Circle“</title>
		<link>http://blogumschau.de/2014/08/google-amazon-facebook-und-die-macht-dave-eggers-roman-der-circle/</link>
		<comments>http://blogumschau.de/2014/08/google-amazon-facebook-und-die-macht-dave-eggers-roman-der-circle/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 2014 07:38:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[cwiebe]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Dave Eggers]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogumschau.de/?p=491</guid>
		<description><![CDATA[Gegen die großen Internetkonzerne mehrt sich der Widerstand: Amazon ist derzeit ständig in den Schlagzeilen, verschiedene Verleger versuchen, sich gegen „erpresserische“ Methoden des Online-Versandhauses zu wehren. Die Beschwerde der VG Media und einiger Verlage gegen Google wurde gerade vom Kartellamt zurückgewiesen. Bei dieser Beschwerde ging es um das Leistungsschutzrecht, also <a href=" http://blogumschau.de/2014/08/google-amazon-facebook-und-die-macht-dave-eggers-roman-der-circle/ "> &#8230;weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_494" style="width: 610px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://blogumschau.de/wp-content/uploads/2014/08/Transparenz.jpg"><img class="size-full wp-image-494" src="http://blogumschau.de/wp-content/uploads/2014/08/Transparenz.jpg" alt="&quot;Transparenz&quot; von Pirapakar Kathirgamalingam" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">&#8220;Transparenz&#8221; von Pirapakar Kathirgamalingam</p></div>
<p>Gegen die großen Internetkonzerne mehrt sich der Widerstand: Amazon ist derzeit ständig in den Schlagzeilen, verschiedene Verleger versuchen, sich gegen „erpresserische“ Methoden des Online-Versandhauses zu wehren. Die Beschwerde der VG Media und einiger Verlage gegen Google wurde gerade vom Kartellamt zurückgewiesen. Bei dieser Beschwerde ging es um das Leistungsschutzrecht, also ganz einfach gesagt darum, unter welchen Bedingungen bei Google-News Auszüge aus Pressetexten gezeigt werden dürfen.</p>
<p>Im Internet geht anscheinend ohne Google, Facebook und Amazon wenig. Die Verlage brauchen Amazon als größten Internetbuchhändler, alle großen Unternehmen sind auf Google angewiesen, denn wer bei der Google-Suche nicht auftaucht, ist im Netz quasi nicht existent, und Marketing über die Plattform von Facebook ist längst ein Standard zahlreicher Unternehmen. Was bedeutet diese Konzentration von Macht bei einigen Internetkonzernen und die gleichzeitige, voranschreitende Digitalisierung für den Menschen? Dave Eggers hat einen Roman geschrieben, „Der Circle“, der diese Frage thematisiert. Es ist eine Dystopie, die um das Ende des Privaten kreist, um das digitale Leben, das letztlich alles umfasst, und um die Macht eines Internetkonzerns, der die Welt verbessern möchte.</p>
<p>„Der Circle“ wurde in vielen Feuilletons besprochen und findet auch im Netz eine große Resonanz. Auf <a href="http://feinerbuchstoff.wordpress.com/2014/08/19/gutmensch-2-0/" target="_blank">feinerbuchstoff </a>wird der Roman zur Lektüre empfohlen. Er habe nicht die visionäre Kraft von Orwells „1984“, sei seiner Zeit also nicht vierzig Jahre voraus, sondern im Gegenteil: „Der Circle“ bezieht seinen Schrecken daraus, dass die dargestellte Zukunft so greifbar, so nahe sei. Es handle sich bei diesen Gefahren um eine neue Form des „Gutmenschentums“, die die Protagonistin im Roman nicht ablehnen dürfe. An der neuen Offenheit nicht teilzunehmen, ist ein Affront und wird sanktioniert. Das wäre entsprechend heute der „Zwang“ bei Facebook oder „Whatsapp“ dabei zu sein. Das digitale Angebot wird als Zwang erlebt.</p>
<p>Auch <a href="http://www.getidan.de/kritik/simone_meier/63640/dave-eggers-the-circle" target="_blank">Simone Meier</a> hebt diese Nähe zum Internet-Alltag hervor und sieht darin die Brisanz des Romans. Sie nennt „Der Circle“ das große Buch der „Netzparanoia“. Stimmig werde dargestellt, wie sich das Individuum im Umgang mit dem Internet verändere, wie es sich dort selbst vermarkte – und von dieser Vermarktung abhängig werde. Dabei sei der Roman ein leicht zu lesender, sogar lustiger Unterhaltungsroman.</p>
<p><a href="http://marenslangeweile.blogspot.de/2014/08/dave-eggers-der-circle.html" target="_blank">Marens Langeweile</a> sieht dagegen gerade die Nähe des Romans zu den aktuellen Debatten um Datenschutz und Privatsphäre als problematisch an. Mae Holland, die Hauptfigur, verhalte sich zu naiv. Die Risiken, die mit dem Ende des Privaten verbunden sind, werden doch bereits diskutiert. Warum weiß die Protagonistin nichts davon? Die Manipulationsversuche des „Circle“ seien deshalb viel zu durchschaubar, viel zu plump. Überraschungsmomente kämen nicht vor.</p>
<p>Noch viel deutlicher kritisiert <a href="http://herrlarbig.de/2014/08/12/so-ein-schlechter-roman-zu-dave-eggers-der-circle-the-circle/" target="_blank">Torsten Larbig</a> den Roman. „Der Circle“ spiele bloß mit den Ängsten der Menschen und reproduziere Klischees. Neue Erkenntnisse seien durch die Lektüre nicht zu gewinnen. Eggers mache es sich mit seiner Schreckensvision viel zu einfach, als laufe die Welt zwangsläufig auf diese Form des Totalitarismus zu. Bei Larbig verschiebt sich entsprechend der Fokus, er fragt sich, wie die Literaturkritik dazu komme, diesen Roman so zu loben? Ein Roman, der, was viele Kritiker erkannt hätten, in literarischer Hinsicht doch schlecht sei.</p>
<p>Aber der Roman trifft offenbar einen Nerv: Zum einen sind da die Ängste, die mit den neuen Medien, mit der Digitalisierung, mit dem Verlust der Privatsphäre zusammenhängen. Und vielleicht noch mehr entspricht die Kritik, die aus diesen Ängsten erwächst, und die Kritik an den großen Internet-Konzernen einem breiten Publikumsinteresse. Ob daraus fruchtbare Debatten um den digitalen Wandel der Gesellschaft werden, muss sich noch zeigen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blogumschau.de/2014/08/google-amazon-facebook-und-die-macht-dave-eggers-roman-der-circle/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Datensicherheit? Facebook kauft Whatsapp</title>
		<link>http://blogumschau.de/2014/02/datensicherheit-facebook-kauft-whatsapp/</link>
		<comments>http://blogumschau.de/2014/02/datensicherheit-facebook-kauft-whatsapp/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Feb 2014 11:20:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[cwiebe]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Whatsapp]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogumschau.de/?p=89</guid>
		<description><![CDATA[Die Nachricht beherrschte die Computer-Blogs: Der beliebteste mobile Messenger wird vom beliebtesten sozialen Netzwerk für etwa 19 Milliarden Dollar gekauft. Das Thema Datensicherheit ist seit dem Abhörskandal in Deutschland zwar überstrapaziert, aber noch immer sehr sensibel. Dementsprechend beherrschten jetzt bei der geplanten Übernahme von Whatsapp solche Fragen die Blogs: Was <a href=" http://blogumschau.de/2014/02/datensicherheit-facebook-kauft-whatsapp/ "> &#8230;weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nachricht beherrschte die Computer-Blogs: Der beliebteste mobile Messenger wird vom beliebtesten sozialen Netzwerk für etwa 19 Milliarden Dollar gekauft. Das Thema Datensicherheit ist seit dem Abhörskandal in Deutschland zwar überstrapaziert, aber noch immer sehr sensibel. Dementsprechend beherrschten jetzt bei der geplanten Übernahme von Whatsapp solche Fragen die Blogs: Was geschieht mit meinen Texten, die ich über Whatsapp privat kommuniziere? Was geschieht mit meinen Daten, die beim Messenger gespeichert sind?</p>
<p>Obwohl Whatsapp immer wieder wegen Sicherheitslücken in die Medien kam, gilt der mobile Dienst eher als verlässlich. <a href="http://www.dirks-computerecke.de/pc-sicherheit/whatsapp-aufkauf-durch-facebook-was-bedeutet-das-fuer-den-datenschutz.htm" target="_blank">Dirk Löbe</a> beschreibt die Firmenphilosophien von Whatsapp und Facebook, die vollkommen unterschiedlich sind. Bei Whatsapp sind sensible Daten allein auf den Mobiltelefonen gespeichert und Informationen werden nicht für Werbedienste genutzt. Facebook dagegen ist eine der größten Werbeplattformen der Welt. Die Daten der Nutzer sind, wie jeder weiß, das Geschäft.</p>
<p>Es liegt also auf der Hand, dass Facebook auf lange Sicht auch die Whatsapp-Daten für Werbezwecke nutzen möchte – wenngleich dies umgehend verneint wurde. Am Service von Whatsapp solle sich nichts ändern.</p>
<p>Noch ist dabei überhaupt nicht klar, ob das Riesengeschäft überhaupt zustande kommt. Die Kartellämter werden sich noch mit der geplanten Übernahme beschäftigen, denn die gemeinsame Marktmacht zweier Quasi-Monopolisten, ist, wie Mirko auf <a href="http://mobilenote.de/2014/02/22/platzt-der-deal-zwischen-facebook-und-whatsapp-wegen-den-kartellaemtern/" target="_blank">mobile-note</a> betont, vielleicht doch zu groß.</p>
<p>Das heißt, es ist noch Zeit, bis sich für den Nutzer von Whatsapp möglicherweise etwas verändert. Und nach der anfänglichen Aufregung, die die Nachricht ausgelöst hat, scheinen sich die meisten Anwender wieder zu beruhigen. Sebestyén bezieht sich auf <a href="http://www.yampp.de/whatsapp-uebernahme-wie-verhalten-sich-die-nutzer-infografik.shtml?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=whatsapp-uebernahme-wie-verhalten-sich-die-nutzer-infografik" target="_blank">yampp</a> auf eine Umfrage, die nun nahelegt, dass nur wenige Whatsapp-Anwender einen Wechsel des Dienstes in Erwägung ziehen. Der Grund liegt auf der Hand: Nur wenn es ein Anbieter schafft, zahlreiche neue Kunden zu gewinnen, lohnt sich der Wechsel, denn ein mobiler Messenger, den man allein benutzt, ergibt keinen Sinn. Doch ein solcher Trend ist eben nicht zu erkennen.</p>
<p>Allein die kostenpflichtige App aus der Schweiz, Threema, konnte, unmittelbar nachdem der geplante Mega-Deal bekannt wurde, große Zuwächse, vor allem in Deutschland, verzeichnen. Innerhalb von 24 Stunden hatte sich Zahl der Anwender, so Sarah Straubing auf <a href="http://www.yampp.de/threema-whatsapp-alternative-verzeichnet-hohen-zulauf.shtml" target="_blank">yampp</a>, verdoppelt. Jedoch im Vergleich zu den etwa 450 Millionen Whatsapp-Nutzern weltweit auf einem bescheidenen Niveau. Aus 200.000 Threema-Anwendern wurden 400.000. Ob eine kostenpflichtige App auf Dauer Whatsapp tatsächlich Konkurrenz machen kann, bleibt abzuwarten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blogumschau.de/2014/02/datensicherheit-facebook-kauft-whatsapp/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
