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	<title>Blogumschau &#187; Google &#124; Blogumschau</title>
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	<description>Die unabhängige Blogzeitung</description>
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		<title>Google wird Teil von Alphabet: Was bedeutet das?</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Aug 2015 08:52:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[cwiebe]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; Die Nachricht ist bereits eine Woche alt: Larry Page und Sergey Brin gründen eine Holding mit dem Namen „Alphabet“. Google wird in Zukunft eine Firma innerhalb dieser Holding sein – auf absehbare Zeit selbstverständlich die größte und wichtigste. Die Nachricht von dieser Neugründung schlug ein: Auf allen Medienkanälen wurde <a href=" http://blogumschau.de/2015/08/google-wird-teil-von-alphabet-was-bedeutet-das/ "> &#8230;weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1019" style="width: 610px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://blogumschau.de/wp-content/uploads/2015/08/Google_Alphabet.jpg"><img class="wp-image-1019 size-full" src="http://blogumschau.de/wp-content/uploads/2015/08/Google_Alphabet.jpg" alt="Google_Alphabet" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">&#8220;Googles Alphabet und Alphabets Google&#8221; von Pirapakar Kathirgamalingam.</p></div>
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<p>Die Nachricht ist bereits eine Woche alt: Larry Page und Sergey Brin gründen eine Holding mit dem Namen „Alphabet“. Google wird in Zukunft eine Firma innerhalb dieser Holding sein – auf absehbare Zeit selbstverständlich die größte und wichtigste.</p>
<p>Die Nachricht von dieser Neugründung schlug ein: Auf allen Medienkanälen wurde über „Alphabet“ berichtet. Nun zeichnen sich in den Kommentaren immer deutlicher die Absichten dieser Umstrukturierung ab. Auf dem Blog <a href="http://www.cph-ink.dk/mavericksindigital-c-is-for-change-as-google-learns-the-alphabet/" target="_blank">Copenhagen INK</a> werden vor allem drei Gründe für die Umstrukturierung genannt: Erstens könne dieses neue Firmengebilde auf den Aktienmärkten besser punkten, weil die sogenannten „Moonshot“-Projekte, also die innovativen aber risikoreichen Ideen, ausgegliedert seien – prompt ging auch die Google-Aktie deutlich nach oben. Zweitens bekommen die einzelnen Firmen mehr Unabhängigkeit, was sich in Zukunft positiv auswirken könne. Drittens entstehen neue Karrierewege: In der jüngsten Vergangenheit verlor Google einige Top-Talente, möglicherweise auch aufgrund fehlender Aufstiegschancen. Als neuer designierter Google-Chef wurde nun bereits Sundar Pichai benannt.</p>
<p>Auf dem Blog von <a href="http://www.kauleo.de/alphabet-quo-vadis-google/" target="_blank">kauleo </a>sind weitere Gründe zusammengetragen: So könnte die Umstrukturierung auch wesentlich damit zusammenhängen, dass Google rechtliche Konsequenzen fürchtete, denn immer wieder drohten wettbewerbsrechtliche Verfahren gegen Google, sogar von einer Zerschlagung des Konzerns wurde teilweise gesprochen. Die neue Holding „Alphabet“ könnte vielleicht einige Vorwürfe entkräften. Jedenfalls sei das Ganze von langer Hand geplant gewesen. Die Domain abc.xyz, unter der „Alphabet“ derzeit zu finden ist, sei bereits im März 2014 registriert worden.</p>
<p>Der Name der Internet-Domain sorgte ebenfalls bald für Schlagzeilen, vor allem weil alphabet.com bereits im Besitz von BMW ist, wie Thomas Schell auf dem Blog der <a href="http://blog.domainexperten.de/alphabet-verdammt/" target="_blank">Domain-Experten</a> erklärt. Schell findet es beruhigend, dass sogar die ganz großen Konzerne mit den Internet-Domains Probleme haben – und würde nun gerne bei den Verhandlungen dabei sein, denn für ihn ist klar, dass „Alphabet“ auch die entsprechende Domain, also alphabet.com, erwerben möchte.</p>
<p>Auf <a href="http://netzfeuilleton.de/alphabet-google-konzern-geld/" target="_blank">netzfeuilleton </a>wird auch die strategische Bedeutung betont: Larry Page wolle nun einmal mehr sein als ein Anzeigenverkäufer. Das passe in das Bild eines Konzerns, der offensiv davon spricht, dass er die Welt verändern wolle. Die „Moonshot“-Projekte kommen auf diese Weise auch stärker in die Verantwortung und stehen nicht so sehr unter dem Verdacht in erster Linie „Datenlieferanten“ für die Google-Dienste zu sein.</p>
<p>Auf dem <a href="https://www.googlewatchblog.de/2015/08/calico-alphabets-gesundheits-unternehmen/" target="_blank">GoogleWatchBlog </a>berichtet Jens über die Firma Calico, die als ein „Moonshot“-Projekt von Google vor zwei Jahren gegründet wurde. Solche Firmen würden nun erheblich mehr Aufmerksamkeit erfahren. Calico soll in der Zukunft die menschliche Gesundheit ganz neu beschreiben und Lösungen entwickeln, wie Menschen deutlich länger gesund leben könnten. Dabei ginge es nicht um Verlängerung der Lebenserwartung um drei oder fünf Jahre, sondern um ganz neue Dimensionen, auf dem GoogleWatchBlog sind 200 Jahre Lebenserwartung genannt.</p>
<p>Auch wenn es ein weiter und unsicherer Weg zu solch einem veränderten Begriff des Lebens ist – vielleicht wäre es sinnvoll, die dazugehörigen ethischen Diskussionen schon jetzt zu führen, und nicht erst zu beginnen, wenn Unternehmen wie Calico massiv auf das einwirken, was wir derzeit „unsere Gesundheit“ nennen. Denn, so ist auf dem GoogleWatchBlog zu lesen, hiergegen erschienen die aktuellen ethischen Diskussionen um den Datenschutz, mit denen die Gesellschaft konfrontiert ist, ja fast lächerlich.</p>
<p>Google und Alphabet: Die Entwicklungen in den nächsten Jahren werden sicherlich wegweisend sein.</p>
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		<title>Industrie 4.0: Was kommt da eigentlich auf uns zu?</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2015 08:53:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[cwiebe]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Angela Merkel vor zwei Wochen die „Hannover Messe“ besuchte, fiel ein Schlaglicht auf die so genannte Industrie 4.0. Roboter waren dort zu sehen, die in Zukunft Hand-in-Hand mit Menschen arbeiten sollen, ohne eine Absperrung, die Mensch und Maschine trennt wie bisher in Fabrikhallen üblich. Es ist ein Sinnbild für <a href=" http://blogumschau.de/2015/04/industrie-4-0-was-kommt-da-eigentlich-auf-uns-zu/ "> &#8230;weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_878" style="width: 610px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://blogumschau.de/wp-content/uploads/2015/04/Industrie-4.jpg"><img class="wp-image-878 size-full" src="http://blogumschau.de/wp-content/uploads/2015/04/Industrie-4.jpg" alt="Industrie 4" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">&#8220;Industrie 4.0&#8243; von Pirapakar Kathirgamalingam</p></div>
<p>Als Angela Merkel vor zwei Wochen die „Hannover Messe“ besuchte, fiel ein Schlaglicht auf die so genannte Industrie 4.0. Roboter waren dort zu sehen, die in Zukunft Hand-in-Hand mit Menschen arbeiten sollen, ohne eine Absperrung, die Mensch und Maschine trennt wie bisher in Fabrikhallen üblich. Es ist ein Sinnbild für das, was die Industrie 4.0 verspricht, eine stärkere Vernetzung des Digitalen mit der Alltagswelt. Der Kühlschrank, der selbst die Milch bestellen kann, bevor sie ausgeht, ist ebenfalls ein Sinnbild einer „vernetzten“, „smarten“ Welt, in der zahlreiche Aufgaben, wie das Einkaufen, die derzeit der Mensch selbst übernimmt, nahezu vollständig an computergesteuerte Prozesse übertragen werden sollen. Auch das selbstfahrende Auto gehört in diese Reihe der „intelligenten Maschinen“, die das Leben in sehr naher Zukunft verändern könnten.</p>
<p>Sobald neue Technologien auf den Markt drängen – oder angekündigt sind – finden sich stets Befürworter und Mahner. Wo liegen die Chancen dieser Industrie 4.0 und wo die Risiken? Winfried Felser findet, wie er auf seinem <a href="http://www.huffingtonpost.de/winfried-felser/6-innovationen-der-industrie40_b_7141868.html" target="_blank">Blog der Huffington Post</a> schreibt, ausgerechnet in Ostwestfalen innovative Ideen. Auf dem Fachkongress „Industrie 4.0“ in Paderborn hätten sich die Teilnehmer über die Möglichkeiten ausgetauscht, die eine Industrie 4.0 biete. Die wichtigste Erkenntnis des Kongresses, so Felser, bestehe für ihn darin, dass die Industrie 4.0 nicht zuerst eine neue Technologie bezeichne, sondern eher eine Wertschöpfungskette. Die neuen Technologien ermöglichen diese neue Form der Wertschöpfung, aber auf der Technologie selbst sollte nicht der Fokus liegen. Für die Unternehmen sei es wichtig zu begreifen, dass die Dienstleistungen im Mittelpunkt stehen. Am Beispiel des selbstfahrenden Autos: Es ist nicht das Auto als Besitz und Statussymbol, als Symbol der Freiheit, das hier mit einer neuen Technologie ausgestattet und verkauft wird, sondern die Dienstleistung so einfach an den gewünschten Ort zu kommen wie irgend möglich.</p>
<p>Wenn das stimmt, dass diese „Services“ in den Mittelpunkt rücken, erfordert das in vielen Unternehmen ein Umdenken. <a href="https://netzoekonomiecampus.wordpress.com/2015/04/24/uber-die-koalition-der-google-amazon-heulsusen-regulierung-statt-digitalstrategien/" target="_blank">Gunnar Sohn</a> sieht genau das Gegenteil: Zahlreiche Unternehmen rufen nun nach Regulierung. Amazon und Google sind die prominenten Beispiele, die immer wieder Kritik auf sich ziehen. Sohn nennt die Kritiker, die sich eine stärkere Regulierung wünschen, provokativ die „Koalition der Amazon-Google-Heulsusen“. Der Erfolg von Google und Amazon liegt unter anderem in der Hinwendung zum Kunden bzw. Nutzer, die angemessen informiert werden. Das funktioniert nur durch „Big Data“ – ebenfalls ein wichtiges Schlagwort der Industrie 4.0. Die Vernetzung der verschiedenen Dienstleistungen kann nur gelingen, wenn zahlreiche Daten erhoben werden und für die entsprechenden Prozesse verfügbar sind.</p>
<p>Hierin liegt die offensichtliche Gefahr der Industrie 4.0. Wie sicher sind die Daten? Was geschieht bei einer Störung? <a href="http://www.unternehmer.de/it-technik/175163-deutsche-wirtschaft-blackout-kommentar" target="_blank">Bernhard Kuntz</a> weist darauf hin, dass in den letzten zwei Monaten zweimal der eigene Blog gehackt wurde, er war im Netz nicht mehr auffindbar. Damit ist angedeutet, was geschehen könnte, wenn eine Gesellschaft beginnt, sogar die Grundversorgung von einem intakten Netzwerk abhängig zu machen. Denn sobald solche Prozesse über ein Netzwerk ablaufen, können diese Prozesse eben auch – mutwillig oder zufällig – gestört werden. Kuntz hat deshalb sehr große Vorbehalte gegenüber einer Industrie 4.0, die sich in solch einem Ausmaß von einem zuverlässigen Netz abhängig macht.</p>
<p>Eine andere Gefahr sieht <a href="http://norberthaering.de/index.php/de/27-german/news/345-wetzel#weiterlesen" target="_blank">Norbert Häring</a>: Die Industrie 4.0 werde in vielen Bereichen, diejenige Arbeit, die tatsächlich von Menschen ausgeführt werden muss, drastisch reduzieren. In dieser Hinsicht wirkt das Wort von der Industrie 4.0 wie eine Warnung, denn alle technologischen Umwälzungen hätten das Verhältnis der Gesellschaft zur Arbeit durcheinandergebracht. Massenarbeitslosigkeit und Verelendung seien das Horrorszenario, das eine Industrie 4.0 zur Folge haben könnte. Damit dieses Horrorszenario nicht Wirklichkeit wird, könnten bereits jetzt die ersten Schritte in die Wege geleitet werden. Doch Häring sieht die IG Metall derzeit auf dem Weg zu einer Gewerkschaft für die Interessen der Arbeitgeber. Die Reduzierung der Arbeitszeit, zum Beispiel, die es nun durchzusetzen gelte, um spätere Verwerfungen zu vermeiden, mache sich die IG Metall nicht zur Aufgabe. Stattdessen versuche die IG Metall die Arbeitnehmer „ruhigzustellen“.</p>
<p>In welchen Bereichen die Industrie 4.0 in der Zukunft eine Rolle spielen wird, bleibt abzuwarten. Der Blog <a href="http://gps-schibrowski.blogspot.de/2015/04/28-2015-technische-pflege-ein-kommentar.html" target="_blank">Gesundheit Pflege Soziales</a> ist sich sicher, dass Roboter bald in Pflegeheimen zum Einsatz kommen werden. Denn sie sind notwendig – aus ökonomischer Sicht. Der ökonomische Druck ist längst so groß, dass keine Handlungsspielräume mehr da seien. Industrie 4.0 sagt in diesem Fall auch etwas über die Schieflage in einem gesellschaftlichen Bereich, der immer mehr von ökonomischen Zwängen bestimmt ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>2014 – Eine Jahresblogumschau</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Dec 2014 07:30:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Jahr 2014 liegt fast hinter uns. Rückblicke dominieren die Berichterstattung in diesen Tagen – auch in den Blogs. Es ist die rechte Zeit ein wenig Rück- und Umschau zu halten. Was war in diesem Jahr in der Politik, im Feuilleton und jenseits davon wichtig? Zunächst zur Politik: Auf der <a href=" http://blogumschau.de/2014/12/2014-eine-jahresblogumschau-2/ "> &#8230;weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Jahr 2014 liegt fast hinter uns. Rückblicke dominieren die Berichterstattung in diesen Tagen – auch in den Blogs. Es ist die rechte Zeit ein wenig Rück- und Umschau zu halten. Was war in diesem Jahr in der Politik, im Feuilleton und jenseits davon wichtig?</p>
<p>Zunächst zur Politik:<br />
Auf der internationalen Ebene hielt uns die Ukraine-Krise in Atem: Die Demonstrationen auf dem Kiewer Maidan-Platz, der Sturz des Präsidenten Viktor Janukowitsch, der völkerrechtlich höchst umstrittene Anschluss der Krim an das russische Territorium, die gewaltsamen Auseinandersetzungen in der Ostukraine, der immer noch nicht aufgeklärte Abschuss der Passagiermaschine MH17, ein umstrittener russischer Hilfskonvoi mit Lieferungen für die ostukrainische Bevölkerung, der immer weiter eskalierende Streit zwischen Russland und dem Westen, den manche schon als Heraufkunft eines neuen Kalten Kriegs deuten.<br />
Und die Entwicklungen im Nordirak und in Syrien: Die dschihadistische Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS), die die Menschen durch ihr brutales Vorgehen und Vorrücken in Angst und Schrecken versetzt, die Einkesselung von tausenden Jesiden in den Sindschar-Bergen, welche die USA endgültig zu einer erneuten militärischen Intervention bewog, der Kampf um die belagerte nordirakische Stadt Kobane, der immer noch anhält.<br />
Dazu kamen Europawahlen mit teilweise niederschmetternd niedrigen Wahlbeteiligungen und einem lang anhaltenden Geschacher um den Posten des Kommissionspräsidenten, den dann doch noch Jean-Claude Juncker erhielt. Die transatlantischen Freihandelsabkommen CETA und TTIP erregen die Gemüter. Schottland entschied sich nur knapp gegen die Abspaltung von Großbritannien. In den USA treibt der noch lange nicht überwundene Rassismus die Menschen auf die Straßen – nicht nur in Ferguson. Der jüngst veröffentlichte Bericht zu den Foltermethoden der CIA nach den Terroranschlägen des 11. Septembers 2001 sorgt für Empörung und Entsetzen. Hinsichtlich der NSA-Abhöraffäre sind immer noch mehr Fragen offen als beantwortet. Edward Snowden sitzt immer noch im russischen Exil fest. Der Ausbruch einer Ebola-Epidemie beunruhigte nicht nur die Menschen in afrikanischen Ländern. Der Nahost-Konflikt kommt nicht zur Ruhe, Israel bombardierte den Gaza-Streifen, nachdem aus diesem Raketen auf das israelische Territorium gefeuert wurden.<br />
Und in Deutschland? Man streitet über die Autobahnmaut, DIE LINKE stellt in Thüringen mit Bodo Ramelow zum ersten Mal einen Ministerpräsidenten, die FDP fliegt reihenweise aus den Landesparlamenten, in die nun die konservativ-populistische AfD einzieht. Die GDL legte über mehrere Tage hinweg den Bahnverkehr lahm und sorgte damit für viel Unmut und warf die Frage auf, wie weit das Streikrecht gehen darf. Der Berliner Flughafen ist immer noch eine Baustelle, Klaus Wowereit wird ihn nicht mehr als Berliner Bürgermeister benutzen können, er hat vor wenigen Tagen sein Amt an Michael Müller abgetreten.<br />
Der NSU-Prozess offenbart immer neue Details, auch über das Versagen der deutschen Behörden. Und es wurde viel demonstriert: Gegen Israels Politik, gegen einen linken Ministerpräsidenten, „Hooligans gegen Salafisten“, „patriotische Europäer“ gegen die vermeintliche Islamisierung des Abendlandes, für den Frieden – mit teils bedenklichen Untertönen und Konnotationen. Auch in Deutschland sind Rassismus und Fremdenfeindlichkeit noch lange nicht überwunden.</p>
<p>Lässt sich da ein roter Faden finden? Christian P. Krohne versucht es auf <a href="http://www.spreepublik.de/2014/12/19/die-suche-nach-dem-roten-faden-ein-politischer-jahresrueckblick/" target="_blank">Spreepublik</a> und findet ihn überraschenderweise in der SPD. Ob nun das Verfahren gegen Sebastian Edathy, dem der Besitz von kinderpornographischem Material vorgeworfen wird, die gute Freundschaft des SPD-Altkanzlers Gerhard Schröder mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, Wowereit, der als Berliner Bürgermeister für einiges Durcheinander gesorgt hat, oder die rot-rot-grüne Regierung in Thüringen, immer sei dieses Jahr irgendwie die SPD beteiligt gewesen.</p>
<p>Roberto J. De Lapuente stellt auf <a href="http://ad-sinistram.blogspot.de/2014/12/weihnachtsgrue-aus-der-boombranche.html" target="_blank">ad sinistram</a> etwas anderes in den Mittelpunkt seines Weihnachtsgrußes, der zugleich ein kurzer Rückblick aufs Jahr ist: Er beobachtet, wie sich in diesem Jahr in verschiedenen Hinsichten – Salafisten, PEGIDA, (Finanz-) Kapitalismus, Ost/West-Konflikt – die Zustände radikalisieren und verschlimmern. Diffuse Ängste nehmen zu, der Egoismus und die Intoleranz sind auf dem Vormarsch und treiben die gesellschaftlichen Antagonismen voran. Einfache Feindbilder werden konstruiert, Hass und Aggression nehmen zu. An Themen wird es damit auch im nächsten Jahr nicht mangeln.</p>
<p>Auf <a href="http://wahrheitueberwahrheit.blogspot.de/2014/12/jahresruckblick-3-verschworungstheorie.html" target="_blank">Die Wahrheit über die Wahrheit</a> schreibt Thomas über eine andere bemerkenswerte Entwicklung dieses Jahres: Dass alles, was auch nur so halbwegs vom Meinungsmainstream abweiche, gleich zur Verschwörungstheorie erklärt und damit abgekanzelt werde. Bemerkenswert sei dies vor allem deshalb, weil sich doch so einige Behauptungen, die zunächst als Spinnereien abgetan worden seien, letztlich als stichhaltig erwiesen hätten, beispielsweise hinsichtlich der NSA-Überwachung, der CIA-Folter oder dem Nationalsozialistischen Untergrund. Bald könne einen wohl nichts mehr verwundern. Doch warum wird der Verschwörungsvorwurf so schnell und oft erhoben? Thomas vermutet ein gesellschaftliches Kommunikationsproblem: Die verschiedenen Gesellschaftsgruppen würden sich einfach nicht mehr verstehen. Also auch hier: ein bedenkliches Auseinanderdriften.</p>
<p>Das politische Geschehen hat das Jahr 2014 dominiert. Oder doch nicht? Aufschlussreich sind die Listen, die Google veröffentlicht hat, die aufzeigen, welche Begriffe 2014 am häufigsten gesucht worden sind. Im <a href="http://www.googlewatchblog.de/2014/12/google-jahresrueckblick2014-fussball-wm/" target="_blank">Googlewatchblog</a> sind diese Listen zu finden. Bei den Schlagzeilen dominiert die WM 2014, gefolgt von Michael Schumacher, der 2014 den furchtbaren Skiunfall hatte und Robin Williams, der in diesem Jahr verstarb. Erst auf Platz 6 folgt die Krim, auf Platz 8 die Ukraine. Die Google-Suchen spiegeln selbstverständlich nur Suchinteressen wider, sagen nur bedingt etwas über das tatsächliche Interesse an einem Thema aus.</p>
<p><a href="https://emshapro.wordpress.com/2014/12/22/jahresrueckblicke2014/" target="_blank">Emshapro</a> wundert sich darüber, dass in den TV-Rückblicken ebenfalls das Politische nur am Rande vorkam. Der Weltmeistertitel der deutschen Nationalmannschaft habe die zahlreichen Rückblicke dominiert. Es geht, so emshapro, vor allem darum, ein gutes Gefühl zu verbreiten. Politische Konflikte, Krisen und ernsthafte Probleme fänden in einem so konzipierten Programm nur bedingt Platz. Die TV-Jahresrückblicke böten keine Chronologie der einschneidenden Ereignisse, sondern hielten sich vor allem bei starken Bildern und großen Emotionen auf. Entsprechend ist das Fazit ernüchternd: Unzählige Rückblicke wurden gezeigt, die allerdings kaum darstellten, was tatsächlich wichtig war in diesem Jahr 2014.</p>
<p>Der Blick auf die Großereignisse ist die eine Möglichkeit das Jahr 2014 in einem Rückblick zu erfassen. Daneben geben gerade zahlreiche Blogs persönliche Rückblicke. Einen solchen hat Tobias Lindemann auf <a href="http://libroskop.wordpress.com/2014/12/22/kurzer-ruckblick-auf-das-libroskop-lesejahr-2014/" target="_blank">Libroskop</a> verfasst. Der Literaturblog stellt vor allem Leseerfahrungen in den Mittelpunkt. Welche Bücher prägten das Jahr 2014 für Lindemann? Esther Kinskys „Am Fluss“ stellt für Lindemann das eindrücklichste Leseerlebnis in diesem Jahr dar. Ein stilles Werk, dessen Zwischentöne ihn überzeugt haben.<br />
Lindemann schaut auch auf die literarischen Ereignisse des Jahres. Der Buchpreis habe ihn mit seiner Omnipräsenz zunehmend genervt, echte literarische Debatten hätten dagegen kaum stattgefunden, allenfalls Florian Kesslers streitbarer Artikel in der ZEIT sei zu nennen, der für weniger Konformismus in der deutschen Literatur plädiert habe.</p>
<p>Die Jahresrückblicke, die bereits stattgefunden haben, konnten mindestens ein Datum nicht mehr aufnehmen, das sicherlich vielen in Erinnerung bleiben wird: Udo Jürgens verstarb am 21. Dezember 2014. Konstantin Wecker würdigt ihn auf seinem Blog <a href="http://hinter-den-schlagzeilen.de/2014/12/22/udo-juergens-cassandra-steen-was-wichtig-ist/" target="_blank">Hinter den Schlagzeilen</a> als eine „der ganz großen Begabungen für Melodien“.</p>
<p>In das Jahr 2014 fallen zahlreiche Ereignisse, wie zum Beispiel der Weltmeistertitel der deutschen Fußballnationalmannschaft in Brasilien, die eine gewisse Tragweite hatten. Zahlreiche „Ereignisse“ sind aber überhaupt nicht abgeschlossen wie der Ukraine-Konflikt oder das bröckelnde Vertrauen vieler deutscher Bürgerinnen und Bürger in die etablierten Medien, auch PEGIDA wird vermutlich im nächsten Jahr wieder für Schlagzeilen sorgen. Die Blogumschau erlaubt sich deshalb nur eine kurze Pause und ist Anfang 2015 wieder mit Berichten aus der Welt der Blogs zur Stelle.</p>
<p>Ein frohes Weihnachtsfest und einen angenehmen Abschluss dieses Jahres wünschen</p>
<p>Jochen Walter &amp; Christian Wiebe</p>
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		<title>Google, Amazon, Facebook und die Macht: Dave Eggers Roman „Der Circle“</title>
		<link>http://blogumschau.de/2014/08/google-amazon-facebook-und-die-macht-dave-eggers-roman-der-circle/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Aug 2014 07:38:33 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
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		<description><![CDATA[Gegen die großen Internetkonzerne mehrt sich der Widerstand: Amazon ist derzeit ständig in den Schlagzeilen, verschiedene Verleger versuchen, sich gegen „erpresserische“ Methoden des Online-Versandhauses zu wehren. Die Beschwerde der VG Media und einiger Verlage gegen Google wurde gerade vom Kartellamt zurückgewiesen. Bei dieser Beschwerde ging es um das Leistungsschutzrecht, also <a href=" http://blogumschau.de/2014/08/google-amazon-facebook-und-die-macht-dave-eggers-roman-der-circle/ "> &#8230;weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_494" style="width: 610px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://blogumschau.de/wp-content/uploads/2014/08/Transparenz.jpg"><img class="size-full wp-image-494" src="http://blogumschau.de/wp-content/uploads/2014/08/Transparenz.jpg" alt="&quot;Transparenz&quot; von Pirapakar Kathirgamalingam" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">&#8220;Transparenz&#8221; von Pirapakar Kathirgamalingam</p></div>
<p>Gegen die großen Internetkonzerne mehrt sich der Widerstand: Amazon ist derzeit ständig in den Schlagzeilen, verschiedene Verleger versuchen, sich gegen „erpresserische“ Methoden des Online-Versandhauses zu wehren. Die Beschwerde der VG Media und einiger Verlage gegen Google wurde gerade vom Kartellamt zurückgewiesen. Bei dieser Beschwerde ging es um das Leistungsschutzrecht, also ganz einfach gesagt darum, unter welchen Bedingungen bei Google-News Auszüge aus Pressetexten gezeigt werden dürfen.</p>
<p>Im Internet geht anscheinend ohne Google, Facebook und Amazon wenig. Die Verlage brauchen Amazon als größten Internetbuchhändler, alle großen Unternehmen sind auf Google angewiesen, denn wer bei der Google-Suche nicht auftaucht, ist im Netz quasi nicht existent, und Marketing über die Plattform von Facebook ist längst ein Standard zahlreicher Unternehmen. Was bedeutet diese Konzentration von Macht bei einigen Internetkonzernen und die gleichzeitige, voranschreitende Digitalisierung für den Menschen? Dave Eggers hat einen Roman geschrieben, „Der Circle“, der diese Frage thematisiert. Es ist eine Dystopie, die um das Ende des Privaten kreist, um das digitale Leben, das letztlich alles umfasst, und um die Macht eines Internetkonzerns, der die Welt verbessern möchte.</p>
<p>„Der Circle“ wurde in vielen Feuilletons besprochen und findet auch im Netz eine große Resonanz. Auf <a href="http://feinerbuchstoff.wordpress.com/2014/08/19/gutmensch-2-0/" target="_blank">feinerbuchstoff </a>wird der Roman zur Lektüre empfohlen. Er habe nicht die visionäre Kraft von Orwells „1984“, sei seiner Zeit also nicht vierzig Jahre voraus, sondern im Gegenteil: „Der Circle“ bezieht seinen Schrecken daraus, dass die dargestellte Zukunft so greifbar, so nahe sei. Es handle sich bei diesen Gefahren um eine neue Form des „Gutmenschentums“, die die Protagonistin im Roman nicht ablehnen dürfe. An der neuen Offenheit nicht teilzunehmen, ist ein Affront und wird sanktioniert. Das wäre entsprechend heute der „Zwang“ bei Facebook oder „Whatsapp“ dabei zu sein. Das digitale Angebot wird als Zwang erlebt.</p>
<p>Auch <a href="http://www.getidan.de/kritik/simone_meier/63640/dave-eggers-the-circle" target="_blank">Simone Meier</a> hebt diese Nähe zum Internet-Alltag hervor und sieht darin die Brisanz des Romans. Sie nennt „Der Circle“ das große Buch der „Netzparanoia“. Stimmig werde dargestellt, wie sich das Individuum im Umgang mit dem Internet verändere, wie es sich dort selbst vermarkte – und von dieser Vermarktung abhängig werde. Dabei sei der Roman ein leicht zu lesender, sogar lustiger Unterhaltungsroman.</p>
<p><a href="http://marenslangeweile.blogspot.de/2014/08/dave-eggers-der-circle.html" target="_blank">Marens Langeweile</a> sieht dagegen gerade die Nähe des Romans zu den aktuellen Debatten um Datenschutz und Privatsphäre als problematisch an. Mae Holland, die Hauptfigur, verhalte sich zu naiv. Die Risiken, die mit dem Ende des Privaten verbunden sind, werden doch bereits diskutiert. Warum weiß die Protagonistin nichts davon? Die Manipulationsversuche des „Circle“ seien deshalb viel zu durchschaubar, viel zu plump. Überraschungsmomente kämen nicht vor.</p>
<p>Noch viel deutlicher kritisiert <a href="http://herrlarbig.de/2014/08/12/so-ein-schlechter-roman-zu-dave-eggers-der-circle-the-circle/" target="_blank">Torsten Larbig</a> den Roman. „Der Circle“ spiele bloß mit den Ängsten der Menschen und reproduziere Klischees. Neue Erkenntnisse seien durch die Lektüre nicht zu gewinnen. Eggers mache es sich mit seiner Schreckensvision viel zu einfach, als laufe die Welt zwangsläufig auf diese Form des Totalitarismus zu. Bei Larbig verschiebt sich entsprechend der Fokus, er fragt sich, wie die Literaturkritik dazu komme, diesen Roman so zu loben? Ein Roman, der, was viele Kritiker erkannt hätten, in literarischer Hinsicht doch schlecht sei.</p>
<p>Aber der Roman trifft offenbar einen Nerv: Zum einen sind da die Ängste, die mit den neuen Medien, mit der Digitalisierung, mit dem Verlust der Privatsphäre zusammenhängen. Und vielleicht noch mehr entspricht die Kritik, die aus diesen Ängsten erwächst, und die Kritik an den großen Internet-Konzernen einem breiten Publikumsinteresse. Ob daraus fruchtbare Debatten um den digitalen Wandel der Gesellschaft werden, muss sich noch zeigen.</p>
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